Aida Hurtigruten 2017

Hurtigruten Aida 2017

Die Hurtigruten lässt den Finnmarken in ein "Premium-Expeditionsschiff" umbauen. Hier finden Sie alle Informationen und Angebote zum Kreuzfahrtschiff AIDAluna! Ab 2017 bietet Hurtigruten Fotoreisen entlang der norwegischen Küste an. Gern beraten wir Sie über unsere Aida-Kreuzfahrten in unserem Reisebüro bei Kiel. Brunmer Seite 62: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten Seite 63: Hurtigruten Seite 64-66: Herbert.

Reisedokument: Kreuzfahrt Island, Spinzbergen & Norwegen mit AIDA Luna, 14.06.

Auf dem Weg mit dem AIDS-Sol entlang des Polarkreises 18 Tage und über 9000 Kilometer. Weil AIDA mit ihren Booten noch nicht über die Elbe nach Dresden fährt, haben wir uns am fruehen Morgen am Dresdner Airport getroffen, um mit dem Autobus nach Hamburg zu fahren. Auf dem Weg nach Hamburg kamen weitere Besucher unserer Anwartschaftsgruppe zu uns und am Mittag kamen wir nach einer staufreien Reise in die Hansestadt. Von dort aus ging es weiter nach Hamburg.

Nachdem wir am Kreuzfahrtterminal eingecheckt hatten, konnten wir an Bord gehen und uns an den Einstieg von AIDSAsol machen. Nachdem wir in die Kajüten gegangen waren und die Notfallübung durchgeführt hatten, war unser Boot startklar. Bei einer großen Fahrt über die Elbe konnten wir die Aussicht auf Hamburg genießen und kamen am späten Nachmittag bei Cuxhaven an die Mündung der Elbe, bevor die Firma AIDSSol auf offenem Meer nach Schottland startete.

Mit ruhigem Meer haben wir uns am Morgen in der AIDA Bar auf Terrasse 10 getroffen und bei einem Gläschen Schaumwein und einer kleinen Einführung rund um den Blick auf die Weiten der Nordsee ausgelassen. Abends haben wir uns alle im Restaurant Sella Donna auf dem 10. Stock getroffen und unsere Fahrt ausgelassen.

Morgens kamen wir im Seehafen von Sirkwall an, der Hauptstadt der Festlandinsel und einer der 20 besiedelten Orkney Islands, die zusammen mit 50 unbesiedelten Islands den Schärengarten der Orkney Islands bilden. Sie ist mit ihren ca. 7000 Einwohnerinnen und Einwohner auch die grösste Metropole der Orkney Islands. Im behaglichen Stadtzentrum besuchten wir die St. Magnus-Kathedrale und lernten Mette-Marit und den norwegischen Kronprinzen Haakon kennen, die zur gleichen Zeit die Orkney-Inseln besuchten.

Abends wurden wir von typisch schwedischer Musik begleitet, "Leinen Los" und die AIDA Solar setzten Akzente in Richtung Island. Morgens machten wir mit dem überwiegenden Teil unserer Reisegruppe eine individuelle Stadtrundfahrt durch die 130.000 Personen große Landeshauptstadt und besichtigten die Harpa Harbour Concert Hall, die 2011 eröffnete, sowie die Hallgroßkirche, Islands größter Kirchenbau.

Danach besichtigten wir das Wikinger-Museum, bevor wir wieder zum Boot gefahren sind. Dort ging die Truppe zwischen den euro-asiatischen und nordamerikanischen Aufzeichnungen zum People's Assembly Square, bevor sie mit dem Autobus zurück nach Reykjavik fuhr. Abends verliess AIDSAsol die Raucherbucht und setzte die Weichen für die Isländer Westwind.

Morgens kamen wir bei hellem Sonnenlicht am Eiskanal an, bevor unser Boot in lsafjördur ankerte. Der 2500-Seelenbezirk ist die grösste Gemeinde der Westfjorde und liegt pittoresk zwischen den Gebirgen Eyrarfjall und Kirkjubolsfjall. Nach der Freigabe des Schiffes trafen sich Mario mit einigen Besuchern zu einer Stadtrundfahrt und Franzi ging mit einem anderen Teil der Reisegruppe auf die Vogelschutzinsel Vigur.

Von der Anlegestelle der AIDA waren es nur wenige Gehminuten zum kleinen Fährhafen, von wo aus uns das kleine Exkursionsschiff in ca. 30 Min. auf die kleine Isola führte. Am Morgen kamen wir in Akureyri, der viertgrößten Landeshauptstadt Islands, über den Eingang des 60 Kilometer lange Eyiafjords an. Kurze Zeit nachdem unser Boot im Seehafen gelandet war, begrüßte uns ein paar Walfische neben dem Kiel.

Zunächst haben wir die traumhaft liegende Ortschaft am Inselfjord ur verlassen und sind in Fahrtrichtung Myvatn (Mückensee) gefahren. Morgens kamen wir zum Gottfoss (Wasserfall der Götter), dessen Gewässer wie die meisten isländischen Fallwerke vom Gletscher gefüttert wird. Mittags entspannen wir uns in der Badelagune Joardbödin zwischen Rheykjahlid und Namaskard und erfreuten uns an der weiten Aussicht über den Myvatnsee, am Abend kamen wir wieder in der Hafendestadt an und bevor wir uns mit unserer Reiseleitung Maria verabschiedeten, machten wir einen Fotostop, um den tollen Blick in den Badeteich und auf unser Segelschiff zu geniessen.

In zwei Tagen auf See haben wir den nordwestlichsten Ort unserer Reiseroute erreicht, nämlich die Ortschaft Göteborg. Inmitten zahlreicher gletschersprachlicher Zungen lag die in Longyearbyen festgelegte Firma und eine andere Dimension erwartet uns. Es gibt auf der Insel keine befestigten Strassen und die Ortschaften sind nur mit dem Boot erreichbar.

In Longyearbyen gab es nach einer kurzen Einführung im Yachthafen einen Survival-Anzug für alle und dann ging es los. Zuerst fuhren wir zum Fracht und Flugplatz in die zweitgrößte Ortschaft, nach Barentsburg. Wir haben nach einer schnellen Autofahrt über den klaren Fjord nach dem Mittagessen den Heimathafen Longyearbyen wieder erreicht und die grösste Ansiedlung Svalbards, wie sie von den Norweger innen und außen bezeichnet wird, zu Fuss erkundet.

Spätnachmittags und nachdem unser Captain "All hands on board" berichten konnte, brach unser Boot wieder auf und setzte vor der imposanten Landschaft der Gletscherzungen den Weg nach Honningsvag am Nordkap. Mit mehr als 700 Kilometern auf dem Meer haben wir am Spätabend den ruhigen Platz Honningsvag an der Nordseite des nördlichen Landesteils Norwegens erreicht.

Weil die meisten derjenigen, die zum bekannten Nordkap-Pass fahren wollen, oder die Fahrgastschiffe hier im Seehafen anlegen, sind wir es auch. Als wir unser Boot wieder komplett durchgeweicht erreicht hatten, hatten wir schmackhafte Tomatensüppchen und Soljanka zum Erwärmen in der Brauerei, bevor alle gegen 5 Uhr morgens in ihr Bett sanken.

Am Morgen lag unser Boot nach einer kleinen Übernachtung am Hafengelände von Hammelfest auf der kleinen Ortschaft Kvaloy. Hammelfest beschreibt sich selbst als die n??rdlichste St?dte der Erde, aber es gibt heute noch mehr n?rdliche St?dte in Norwegen, die den Rang einer Ansiedlung oder einer s??dlichen s??dtischen St?dte haben, ganz gleich. Die einen hatten AIDA-Ausflüge gebuchte und besichtigten unter anderem die kleine Schwesterinsel Kvaloy und eine Hundeschlitten-Farm.

Wir kamen nach einer kurzen Autofahrt in das kleine Zentrum der Stadt und gingen zunächst zum "Isbjornklubben", dem Eisbärenclub. Unmittelbar neben dem Eisbärenclub, einem Boot der Hurtigruten, hat gerade die traditionelle norwegische Postschifffahrt, die heute bei Urlaubern sehr populär ist, geankert. Von dort aus erreichen wir nach einem kurzen Fußmarsch die evangelische Pfarrkirche, die 1961 eingeweiht wurde und in der ein Kirchengottesdienst abgehalten wurde.

Unweit der Pfarrkirche steht der Anstieg zum Aussichtsturm auf den 80 Meter über der Ortschaft liegenden Hausberg "Salen", von dem aus man einen herrlichen Blick über die Ortschaft und in die Bucht hat. Abends war es Zeit, sich vom Hammelfest zu verabschieden und wir fuhren weiter nach Tromsö.

Wir sind sehr zeitig in den Tropenösund gefahren und haben das Panorama im idyllisch gelegenen Bergfjord miterlebt. Mit 73.000 Einwohner ist Tromsö die grösste und achtgrösste Metropole in Nordnorwegen. In der Frühe lagen zwei weitere Marschschiffe neben uns, so dass die City gut besetzt war.

Mit dem Shuttle-Bus in die Innenstadt spazierten wir durch die Innenstadt oder nutzten den Ausblick vom Seehafen bis zum Hausberg Storgsteinen, der sich auf der anderen Straßenseite des Tromsösunds und der Eiskirche erstreckt. Bereits während der Reise hat man einen tollen Ausblick auf die vor allem auf der kleinen Ortschaft Tromsoya gelegene Innenstadt.

Nach ausreichender Aussicht stiegen wir mit der Luftseilbahn wieder zur Bergstation und gingen zur Eismeer-Kathedrale. Früh am Morgen kamen wir zu den 80 kleinen Inselchen der Löwen und lagen in der Lekneser Meeresbucht vor Anker. Wir fuhren danach mit unseren Booten zum kleinen Stadthafen, wo uns unsere lokale Reiseleiterin Veronika freundlich begrüßte.

Als erstes ging es nach Grävdal und schaute auf den traumhaften Fischerhafen, der mit seinen roter Fischerhütte und den Holzbooten ein großartiges Foto-Motiv für uns war. Schon nach einer kurzen Fahrt kamen wir an die beiden pittoresken Sandkörner Uttakleiv und Haukland, wo man außer dem nassen und kalten Wetter auch noch glaubte, in der karibischen Welt zu sein.

Auf einer kurzen Tour durch einen Wikinger aus Österreich dinierten wir an großen Holztischen und genießen das ländliche Flair. Die zarten Boote fuhren uns nach diesem ereignisreichen Tag mit vielen eindrucksvollen Aussichten zurück zu unserem Boot und die Firma AIDSSol setzte am späten Nachmittag die Weichen für Berg im südlichen Norwegen.

Wir haben uns am Vortag unserer Tour am Morgen mit einigen Besuchern zu einer Küchentour über das AUDAsol getroffen und einen Blick hinter die Szenen der 4 Lokale des Küchenchefs geworfen. Die Moderatoren von AIDA luden uns ein, "die Enten auf das Sonnendeck zu schieben" und wir konnten bei hellem Sonnenlicht gewinnen.

Das Ende unserer Tour war die zweitgrösste norwegische Metropole - Bergh. Am Kreuzfahrtterminal wartete nach dem Fruehstueck unsere Stadtleiterin Katrin auf uns, mit der wir die historische Altstadt im Bifjord erkundet haben. In 6 Autominuten und einem Hýhenunterschied von ca. 400 Meter kamen wir auf das Hochplateau von Flýyen.

Die Panorama-Plattform, die sich unmittelbar am Eingang der Bergbahn erhebt, ermöglicht einen fantastischen Blick auf die Innenstadt und die Badeorte. Nach einer Weile vergnüglicher Sicht wanderten wir durch das nahe gelegene Schutzgebiet, bevor wir mit der Flussbahn wieder die Talsohle erreichen. Nachmittags war noch Zeit, die Hansestadt einzeln zu erforschen, bevor wir das letze Mal auf unserer Fahrt am gemeinsamen Abends die Abfahrt unseres Bootes aus einem der Häfen genießen konnten.

An unserem letzen Reisetag haben wir uns alle am späten Vormittag mit F&B Managern Lars in der Anytime Bar getroffen und unsere Tour noch einmal überprüft. In 18 Tagen voller Erfahrungen und 4834 nautischen Meilen waren wir am Morgen wieder in der Hamburger Innenstadt. In regenreichem Regenwetter wartete unser Omnibus bereits am Kreuzfahrt Terminal auf uns für die Rückreise nach Dresden.

In Magdeburg und Leipzig sind wir nach einer nahezu staufreien Rückreise mit Zwischenstopps am Nachmittag wieder am Dresdner Airport angekommen.

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