Aida September 2016

Die Aida im September 2016

Im Jahr 2016 wurde mit der AIDAprima das erste von zwei Kreuzfahrtschiffen der Hyperion-Klasse abgeliefert. Die Kreuzfahrtfachfrau und AIDA-Fan Jessica Kasper nutzte den Herbstanfang für eine kurze Pause auf See. Am 22. September 2016. (Bild: AIDA Cruises).

September 16, 2016 -. Schaden für den Kreuzfahrtstandort Hamburg: Die "AIDAprima" wird ab Herbst 2017 auf den Kanarischen Inseln unterwegs sein.

Schiffsüberprüfung der Rückfahrkamera am 03.09.2016 in Hamburg Steinwerder - AIDA Cruises

Unglücklicherweise läuft diese Strecke nicht, nicht das ganze Woche, aber das wurde uns erst klar, nachdem wir einige Zeit abgewartet und den Zeitplan noch einmal überprüft hatten. Der obligatorische Fragebogen wurde gefüllt, ausgehändigt und die kleine Schlange zum Check-in-Schalter vorgeschoben, von wo aus er immer in einer Truppengruppe von ca. 20 Leuten abgeholt und von einem Reiseleiter zum Raumschiff mitgebracht wurde.

Vor der üblichen Sicherheitsüberprüfung und schon ging´s auf dem Boot. Als wir die Prime auf dem 5. Stock betreten haben, haben wir die so genannte Plaza erwartet. Die Anlage, die sich über 3 Ebenen ausdehnt, von denen aus alle Geschäfte, Informationen und Reisebüros erreichbar sind. Der Höhepunkt der über 2 Stockwerke reichenden Theke ist der überdachte Außengang im Vorschiff, der unmittelbar an der Bugoberseite des Raumschiffes ausläuft.

Von der Plaza aus wurden wir in Fahrtrichtung Fitnessstudio geführt. Den einladenden Effekt des Ferienaufenthaltes auf der Première, einmalig, würde ich wohl sofort ausnutzen. Kein Sportbekleidung gepackt, kein Thema, der unmittelbar vorgeschaltete Sportgeschäft hat alles zu bieten, was Sie sich in Sachen Fitness-Outfit ausdenken. Ob ich mir den Breitensport trotz des "vergessenen" Sportkleides überhaupt erlauben kann, kann ich nicht beurteilen, da die Geschäfte, wie immer im Hafengelände, zu waren.

Bereits ging´s setzt die geführte Tour zum Theater fort. Über 3 Plattformen hinweg zieht es sich sehr stilvoll. Über die Kunsthalle ging´s und weiter über die kostenpflichtige Brauerei French Kiss zum Braunhaus, das wieder enthalten ist. Meiner Meinung nach ist die Brauerei auch attraktiver und behaglicher ausgestattet, in einem warmherzigen, einladenderen Stil, als zum Beispiel die Brauerei des Aida mar.

Weitere ging´s zu den Ferienhaus. Unterwegs bemerkte ich, dass die Treppe mit den anderen erfolgreichen Neuerungen des Primas unglücklicherweise nicht mitkommen konnte. Die Hütte hat eine gewisse Wintergartenanlage zwischen dem Zimmer und dem Südbalkon, wo ein Rattansitz zum Entspannen auffordert. Unglücklicherweise ist er aber etwas steinhart und unangenehm.

Statt des Blicks auf das Meer (wenn man einmal auf dem Weg ist), gibt es nur den Ausblick auf das Promenadendeck des nächst niedrigeren Deckes. Auch hier gibt es nur ein Badezimmer mit Duschkabine, WC und Waschtisch, genügend groß, allerdings ohne eine einzelne Türe vor den Regalen. Im Anschluss an die Kabinenführung wurde uns ein Video über die Hochzeit von Aida Prima im Theater vorgeführt, das vom Leiter des Animationsteams vorgeführt wurde, das seinem Zuschauer, uns, zeigen wollte, auf Befehl zu applaudieren.

Aida konnte damit nicht mithalten, zumindest bei mir nicht. Dann ging´s zum italian buffet restaurant, einem von mehreren unterschiedlichen buffet restaurants an bon. Die Italienerin entpuppte sich als ein sehr charakteristisches Buffet-Restaurant mit den gewohnten Gerichten, allerdings nicht einmal mit Snacks. Wegen des Anstehens war das Gericht, das zuerst auf meinen Tisch kam, bedauerlicherweise schon abgekühlt.

Aber auch der Rotwein, der neben Beeren- oder Weisswein sowie Mineralwasser und alkoholfreien Getränken kostenlos zur Verfügung steht, war nicht zu missen. Es ist bedauerlich, dass wir nach dem Abendessen keinen Kaffe statt Dessert trinken konnten, denn er war nur für 2,10 EUR erhältlich, was wie üblich von der Bordkarte abzugsfähig war, was wir bedauerlicherweise nicht hatten, der Automaten nahm den Besucherausweis nicht.

Nun geht ging´s auf das oberste Außenlok. Sobald man auf dem gläsernen Boden draußen entlang des Schiffes war, gab es leichte Herztöne. Weil der Prime immer mindestens das ganze Jahr über auf einer nördlichen Route sein wird, ist das meiste Oberdeck nicht als Poolterrasse im konventionellen Sinne ausgelegt. Anschließend gingen wir nach und nach zurück ins Theater, um die letzten Worte zu hören.

Unterwegs dorthin, über das Stranddeck, erschien mir dies bedauerlicherweise etwas beengt, da die ebenfalls sehr niedrig hängenden Rettungsschiffe nicht viel Raum für die Passage übrig haben. Mich beunruhigt auch, dass alle Balkons keinen kostenlosen Blick auf das Mittelmeer haben, da sie alle außergewöhnlich weit hinten liegen. Wenn man also von den Terrassen der Oberdecks nach oben blickt, hat man einen guten Blick auf die Terrassen der Linai-Kabinen und auf das Sonnendeck, aber nicht auf das Gewässer, was sehr bedauerlich ist.

Alles in allem hat uns die Aida Prima mit ihren erfolgreichen Neuerungen sehr gut gefällt.

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