Antarktis Reisen 2017

Reise in die Antarktis 2017

Lange Zeit war mir nicht einmal bewusst, dass man überhaupt in die Antarktis reisen kann und zwar einfach so. Die Basecamp-Reise auf der Antarktischen Halbinsel bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Antarktis zu erkunden und zu genießen. Wir wissen das alles nicht auf dieser Antarktisreise. Ein Kajakurlaub in der Antarktis ist etwas, das Sie nicht verpassen sollten. Eine Reise ans andere Ende der Welt.

Reiseroute erleben Sie den antarktischen Kontinent

Schon auf dem Weg zum Weißen Kontinent begegnet man massiven Tischeisbergen und Eisskulpturen aus Mond und Erde - als wollten sie einen in Stimmung für die bizarren Landschaften bringen, die einen auf dieser Fahrt erwarten. Weil die IAATO-Regelung in der Antarktis maximal 100 Gästen die gleichzeitige Landung ermöglicht und das Zeitfenster für die Landungen pro Boot auf 4 Stunden begrenzt ist, müssen sich die Passagiere größerer Kreuzfahrtschiffe diese Zeit teilen und damit kürzere Landausflüge akzeptieren.

Das MS Ushuaia bietet nur Platz für 88 Personen, so dass Sie Vollzeit für Ihre Landausflüge haben! Unsere Küchenchefs setzen ihr Können und viele lokale Spezialitäten ein, damit sich unsere Kunden an Bord wohlfühlen. Standard Plus 3-Bett Standard Plus: 3-Bett-Kabine mit Bullauge oder Fenster auf dem Dach des Decks A mit eigenem Badezimmer und drei Betten Split Bath Standard Semi: 2-Bett-Kabine mit Bullauge auf dem Dach des Decks O mit halb-privatem* Badezimmer, (Etagenbett).

Premier 2-BettPremier: 2-Bett-Kabine mit Fenster auf dem Oberdeck G, privates Badezimmer und zwei Betten. Superior 2-Bett-Superior: 2-Bett Kabine mit Fenster auf dem Oberdeck G, privates Badezimmer. Erstklassige Einzelkabine mit Bullauge auf dem Oberdeck G mit eigenem Badezimmer. Zweibettkabine für 2-4 Personen mit Fenstern auf dem Oberdeck G, eigenem Badezimmer, zwei Betten, Wohnzimmer, TV, Video, DVD, Kühlschrank.

Die Appartements haben 2 oder 3 Betten, mit Doppel- und Schlafcouch und 2 Doppelbetten.

Antarktisreise: Mit dem Boot zum weißen, eisigen Ende der Erde.

"Die Antarktis ist heute mein Ziel! So fühlte sich diese Fahrt an, ein "Once-in-a-Lifetime"-Privileg bis zum Ende der Erden. Tatsächlich war ich schon einmal am Ende der Weltgeschichte, aber dieses Mal war es wirklich wahr. Nach vier Jahren nach dem Beginn dieses Reiseberichts betrat ich den siebenten Erdteil, seit meiner Kindheit ein Ort der Sehnsucht, der vom Geiste der alten Expeditionsstories und gut gelesener Geozeitschriften, der Arved Fuchs-Dokumentationen und des friedlichen Pinguin-Watschelns geprägt war.

Lange Zeit war mir nicht einmal klar, dass man überhaupt in die Antarktis reisen kann und zwar so. Die lange Reise in die Antarktis fängt nicht mit einem Boot an, sondern mit einem Flug. Mit Mikrowellengerichten, Blockbuster-Filmen und wartenden Toren gehen zwei Tage frei herum, bevor ich überhaupt einen Fuss auf ein Boot setze:

Die MS Middlenatsol von Hürtigruten befindet sich an der Meerenge von Magellan im Yachthafen von Punta Arenas, der letzen Großstadt auf dem chilenischen Festland, ganz am Fuße Patagoniens. Die Punta Arenas ist nicht nur das Eingangstor für Wanderungen in Patagonien, sondern auch das Eingangstor zur Antarktis. Ab hier oder von der Argentinischen Universität Usuaia aus segeln die Kreuzfahrtschiffe der Expedition zur Antarktis.

Sie ist die MS Middlenatsol der Hurtgruten, die uns im kleinen Seehafen wartet - sie ist das bisher größte und größte Segelschiff dieser Art hier. So setzte ich wenig später zum ersten Mal einen Fuss an Board eines Kreuzfahrtschiffes. Zur Linken und Rechten kommen vorbei, man will nur sehen, gucken, schauen, gucken und blicken.

Tatsächlich bin ich wie die ganze Zeit auf dieser Fahrt hundegerührt und will nur einschlafen, dafür klettere ich von Schiff zu Schiff und auch in meiner Außenkabine bin ich an das Schaufenster geklebt. Da gibt es zu viel zu sehen. Jetzt geht ein turbulentes Wettrennen auf dem 4. Stock in die Kajüte, das alles zusammenzieht, auf dem 6. Stock auf und ab, Fotokameras in Position, Raum an der Geländersicherung, Blicke, Drücken des Auslösers so oft wie möglich.

Nachmittags schon das nÃ??chste Highlight: Wir verlasssen das Kajak zum ersten Mal durch eine Luk ( "Tender Pit") im Körper und fahren in kleinen Schlauchbooten mit AuÃ?enbordmotor durch den Garibaldi-Fjord. Der üppige Dschungel erstreckt sich vom Ufer bis an die Gletscherränder, von denen aus immer wieder ein Wasserfall herunterfällt.

Wenige Gehminuten vom Missionsschiff enfernt sehen wir das erste Glatteis im Meer. Die andere Seite der Erde ist der Hochsommer. Vor Puerto Williams, der wohl südwestlichsten "Stadt" der Erde, legen wir an: eine kleine Ortschaft am Beagle-Kanal im chilenischen Teil von Feuerland, 2000 Einwohnern, eine Marinebasis. Bei strahlendem Sonnenschein im hellen Blauwasser scheint alles etwas unwirklich und wie im Märchen: die Schiffe im blutblauen Gewässer, die Blumenwiese, die Strände der Bucht, das frei laufende Rappen, das plötzlich ruhig grast und wie ein Fabeltier neben uns am Rande des Waldes erscheint, die Magellans mit ihren Kleingänsen, der altgedichtetes Bussystem wie in "Into the Wild", das nur in der Landzunge herum steht (es ist ein Hostel und über den Airport Bebnb) zu buchen ist!

Cape Horn ist nicht ohne Grund der grösste Seefriedhof der Erde - hier sind in den vergangenen Jahrzehnten über 10'000 Seefahrer gestorben. Ein weiteres Ende der Erde, das wir auf dieser Strecke weitergeben. Gleichzeitig aufgeregt: Würden wir es wirklich schafften, am Cape Horn an Land mitzunehmen?

Ich würde gern mal hinfahren, nur einmal! In 30 Min. kommt der Orkan - gerade als die ersten Landungen vorbereitet werden, ist das Team der Expedition bereits im Unterwasserbereich. Von dort aus scheinen die Wogen nicht so unverhohlen, aber dann die besorgten Ankündigungen von der Brücke:

So haben wir keine andere Wahl: Bei Windgeschwindigkeit 11 geht es in die Drakestraße. Schon einige Schreckensgeschichten über die Drakestraße hatte ich vernommen und hatte wirklich Angst, denn immerhin müssten wir etwa zwei Tage und Nächte darauf sitzen und unser Einstieg bei Windkraft 11 unter Cape Horn war nicht sehr aussichtsreich.

Wenn Sie in die Antarktis wollen, müssen Sie durch die Drakedurchfahrt gehen, eine der meist gefürchteten Durchfahrten von Schiffen der Welt. Diese Durchfahrt ist eine der schönsten der ganzen Stadt. Situation am zweiten Tag in der Drakestraße: fluktuierend. Als wir in der Kneipe auf dem 8. Stock saßen, sahen wir nur, wie der Blick auf den Strand aus den Augen verloren wurde. An strategisch wichtigen Stellen auf dem Boot, meist an Eckpunkten, an denen man nur geringfügig schwingt, werden Haltegriffe mit großen, von der Innenseite beschichteten Kotztaschen in Blickhöhe fixiert.

Ich habe auf dieser Fahrt etwas dazugelernt, nämlich, dass ich ein Landungsgummi bin. In unserer Fraktion sind bereits drei Personen am Boden, aber ich kann auf wundersame Weise durchhalten, obwohl ich in Autobussen und PKWs immer Reisekrankheit an Land erhalte. Meeresvögel verfolgen das Kreuz. Durch Vorträge ( "Seevögel in den Breitengraden der Antarktis") ablenken, in die Saunalandschaft gehen, in der Kneipe rumsitzen und plaudern.

Welche Art von Menschen sind tatsächlich auf einem Kreuzfahrtschiff in die Antarktis unterwegs? Sie mochten es so sehr, dass sie zueinander sagten: "Und im nächsten Jahr werden wir die Antarktis machen. Weil ich noch nie auf einer Schiffstour war, bin ich überrascht zu hören, dass Philippinen als Schiffsbesatzungen auf der ganzen Weltkugel eingestellt werden.

"Es sind nur die besten Matrosen", sagen sie. Auf der MS Mittennatsol kommen auch nahezu alle der mehr als 100 Besatzungsmitglieder aus den Philippinen - und jetzt gehen sie nur noch für eine ganze Staffel in die Antarktis (worauf ich sie ein wenig beneide). Unsere Kellnerin und Kellnerin ist aus Manila und segelt seit Jahren, aber er wurde nur einmal seekrank - in der Drakestraße.

Für mich sind die wahren Entdecker an Board die Mitarbeiter des Expeditions-Teams, die Tag für Tag nach den besten Landeplätzen Ausschau halten, sich als erste aus dem Raumschiff und durch Welle und Schnee herauswagen, 380 Menschen in Schlauchboote heben und wieder hinausfahren, über die schönste Kajak-Route nachdenken, und, und, und, und, und, und. Es gibt das ehemalige Schlachtross Henrik, Geschichtsschreiber und Teil der eigenernannten "Polen-Mafia" auf dem Boot, die gern Segelschiffe zu geschichtsträchtigen Themen veranstaltet und bereits um den Nord-Pol und das Horn gefahren ist.

Es gibt den lustigen Biologen und zweiten in der "polnischen Mafia", der bereits zwei Winter in der Antarktis in einer polnischen Versuchsstation verbracht hat und dabei eine bisher nicht bekannte Stelle zwischen zwei Inselchen entdeckt hat. Die chilenischen Reiseleiter Rudolf waren schon 14 Mal in der Antarktis. Nicht zuletzt der Entdecker und Polarentdecker Arve Fuchs, der die gesamte Antarktis zu Fuss überquerte und dessen Geschichte mich seit meiner Kindheit begleitet.

Während dieser Fahrt war er an Board und hielt uns Vorträge über seine verrückten Entdeckungsreisen in die Arktis und Antarktis. Inzwischen sind wir beinahe am Ende der Drakestraße. Der Drache hatte Gnade mit uns. Die weite, unversehrte Erde im unendlichen Eiskanal. Nach sechs Tagen Fahrt, zwei davon auf offener See, taucht am Himmel Erde auf.

Die Antarktis ist da! Außerhalb kommen die Südsetlandinseln vorüber, schnee- und vereist, zackig. Als ich wach bleiben und gucken muss, kann ich mir nicht helfen. Zumindest nicht in der Antarktis. Für beinahe 24 Std. offenbart es ein großes Landende am Ende der Erde, das kaum jemand je gesehen oder gar betritt.

Auf der Halb-Mondinsel gehen wir zum ersten Mal an Land. Von dort aus geht es weiter. In der Antarktis befindet sich die südliche Shetlandinsel, die zu den südlichsten Inseln des Landes zählt. Es ist ein bescheidenes Klima, aber das hindert mich nicht daran, mich 45 Min. vor dem Verlassen des Schiffes in die antarktische Kanuausrüstung zu drängen: eine schicke Fleece-Ostiesia, darüber ein Trockenanzug mit viel zu festen Latexpartikeln (!), um die Durchgänge abzudichten, denn man würde es nicht überstehen, dem vereisten Flusswasser mehr als mehrere MINUTMINUTEN auszusetzen.

Hier befindet sich auch ein uraltes, heruntergekommenes Walfangboot, eine der wenigen Menschenspuren in der Antarktis. Sie fahren zu einem einsamen Eisberg, der im Ozean schwebt, vorbei an Pinguinfelsen und einem Pinguinstand, von wo aus sie ins Gewässer waten, um zu essen. Bei gefrorenen Haenden in feuchten Handschuhen aus Neoprenpaddel gehen wir an Land zurueck. Es gibt eine spannende Botschaft: Auf der ganzen Welt gibt es derzeit fünf unterschiedliche Penguinarten, darunter einen äußerst seltenen Kaisergletscher, der sonst nur weit weg auf dem Antarktisfestland zu finden ist.

Sie waten auf ihren abgelegenen "Pinguin Highways" in einer Abfolge durch den schneebedeckten Bereich, von ihren Brutstätten in den Felswänden hinab zum Meer und zurück. Auf dem Sandstrand vor einer Vulkangesteinsformation namens Brown Cliff betritt ich am nÃ??chsten Morgen zum ersten Mal das antarktische Land. Eine Winterlandschaft - in der Mitte des Antarktis-Sommers.

Beinahe sorgsam trete ich meine ersten Gehversuche auf dem antarktischen Kontinentalboden an. Der Blick ist gering, als ich zum Eisschild gehe, ein wenig den Hügel hinauf, unter mir die Bucht und die kleinen Gletschereisberge im Unterwasser. Als ich im Schneckentempo entlang des schwarzen Strandes gehe, stoppe ich alle paar Kilometer und lasse mich wieder in das urkomische Pinguinballett fallen: wälzen, tauchen, tauchen, tauchen, sammeln, steinern, gackern, herunterfallen, wieder aufreißen, auf eine Eischolle hüpfen, ins Bewässerungssystem einsteigen.

Vergnügt stelle ich immer wieder fest, dass sie sich gern vor dem Meer ausrichten. Das erste Mal wird dann das Trinkwasser getestet. Mal springen sie nacheinander ein, mal schienen sie auf etwas zu warte und halten an und sehen zu, während sie zwischen den großen Steinen hinter mir weiterbrüten und plaudern.

Die ganze Sache geht so rasant, dass nicht einmal der Vogelkundler Dan seine Riesenlinse neben mir herausziehen kann, wir blicken nur. So ist das Leben, hier in der Antarktis. Das ist auch in der Antarktis ganz normal: Große Tischeisberge schwimmen auf dem Meere. Diese lösen sich vom Eisschelf der Antarktis und werden von den Wissenschaftlern mit Ziffern und Ziffern gekennzeichnet.

Einige sind meilenweit lang und über unserem Raumschiff, während wir sie durchqueren. Kilometern lang und über unserem Schiff: die Tischeisberge in der Antarktis. Auch in der Antarktis ist das normal: Knurrwale essen vor dem Vorschiff unseres Bootes viel Gras und schwingen dann in den Abend. Einzig der nur 200 m breite, täuschende "Neptunbalg" öffnet sich ins Landesinnere, und durch ihn fahren wir behutsam in die Caldera, an deren anderem Ende wir vor Anker gehen und an Land gehen wollen.

Ich wäre gern hier gelandet! Aber unser Konzept ist ein anderer: Wir gehen an der Telefongrube an Land und machen eine kleine Vulkantour. Die Antarktis ist, wenn man bedenkt, "Das war der coolste Tag", und dann kommt ein noch coolerer. Genau so - weil ich es kann. Antarktis.

Wenn ich auf dem Weg zurück zum Boot in einem Schlauchboot sitzen bleibe, bin ich komplett erledigt, aber die Meinung: Das war der heißeste Tag! Wenn ich am Morgen des folgenden Tages erwache, bin ich in einer weissen Bergwelt mit schneebedeckten und vereisten Gipfeln, kleinen Inseln und Glätteis, die wie Zufallsskulpturen aussehen, die auf der flachen Seeoberfläche schwimmen.

Kann es kaum abwarten, von diesem Raumschiff zu kommen. Übernachtung fuhren wir entlang der Antarktishalbinsel und in die Gerlachenstraße. Wir wollten zwar zur Danco Island fahren, aber es gab zu viel Schnee, den wir mit unserem Boot nicht überqueren konnten (Eisklasse C, also kein Kühlschrank).

Heute dürfen wir die Ersten mit dem Entdeckungsteam an Land sein und mit einem Schlauchboot in eine Sichelbucht jetten, die von einem Eisschild und Hochgebirgen umrahmt ist. Kurz darauf gehe ich mit Spazierstöcken durch den Tiefschnee den Berg hinauf, muss immer wieder anhalten und den schönen Ausblick auf die Bay von oben genießen.

Oben hat sich der Schneefall bereits von den Felswänden abgezogen, weshalb hier eine Pinguin-Kolonie mit der besten Sicht züchtet. Auf dem Berg sitze ich in der Mitte der Pinguine in der Mitte des Pinguins und kann nicht mehr genug von mir bekommen: die Lebewesen, die Weiten, das Wasser, das Eis, die Lichter, die weisse Ruhe.

Jetzt bin ich wirklich am Ende der Weltgeschichte, aus allem, dem täglichen Leben und alles andere ist nicht mehr wichtig, was wichtig ist, ist genau dieser Augenblick. Weit nachmittags fahren wir auf der MS Mitnatsol durch die Meerenge zwischen der südlichen Hemisphäre und den vor der Küste liegenden Inselchen und geniessen die Aussicht.

Ihr Name erinnert an Abenteuerer und große Entdeckungsreisen (Gerlache Straße, Lemaire Kanal, Neumeyer Kanal), aber das weite Gebiet um uns herum ist unberührter und unberührter als jedes andere.

Diese Meerenge gehört in landschaftlicher Hinsicht zu den attraktivsten, die die Antarktis bisher zu bieten hatte. Der heutige Tag ist schlichtweg zu besonders, um nur im Sessel vor Panoramafenstern genossen zu werden (obwohl ich zugeben muss, dass das ganz gut funktioniert, spreche). Ich muss einschlafen, dann sollte die Antarktis zumindest das Erste und Allerletzte sein, was ich sehen kann.

In der Antarktis gibt es an unserem letzen Tag wieder alles, als wollte sie meinen bevorstehenden Abschiedsgruß wirklich extra schwer machen: Schon vom Schiff aus sieht man die ersten Pilze wie kleine pfeilfeste Geschosse neben uns durch den Wasserstrahl und immer wieder kurz herausschnell. Ebenso eindrucksvoll beweglich und edel sind sie im Meer, so ungeschickt sind sie an Land. Natürlich sind sie auch im Schiff.

Weiters haben die Donkey-Pinguine den wohl schönste Brutort mit der besten Sicht der Erde gewählt. Da muss ich gucken und gucken und ich habe schon viel zu viele Bilder, aber ich kann nicht anhalten! Der Blick von einem kleinen Hügel ist fantastisch und es ist noch so heiß, wenn ich oben ankomme, dass ich meine Jäckchen ausschütte.

Das ist das zauberhafte Ende einer langen Wanderung, die mich dieses Mal wirklich an das Ende der Weltgeschichte führte. Sie ist, als hätte sich eine Türe aufgemacht und mich einen Einblick in eine mysteriöse, riesige, weisse und stumme Lebenswelt geben können - und dann viel zu rasch verschlossen. Mit lustigen Überlegungen ertappe ich mich: Was könnte ich sonst noch in der ganzen Weltgeschichte erleben, das mich mehr anspricht?

I' m schwebt zwischen der üblichen Wirklichkeit und einer Lebenswelt, von der ich nie geglaubt hätte, dass ich sie sehen würde. Es handelt sich um ein sehr lange Zeit bekanntes Territorium (allgemein bekannt als "der mysteriöse Südkontinent"), das die Menschen aber erst im neunzehnten Jh. sahen.

Das ist ein ganzes südliches und nördliches Jahr. Das ist ein Gebiet voller Reichtum an Wissen, an dem es nie regnen wird. Das ist ein so unberührtes und unerforschtes Gebiet wie kein anderes. Das ist ein Staat, in dem wir Menschen überhaupt nicht bleiben sollten. Das ist das wahrhaftige Ende der Mauern.

Sobald Sie die Antarktis einmal erlebt haben, werden Sie sie nie wieder vergessen. Hier können Sie mehr über unsere Antarktisreise erfahren: Mit der MS Mitnatsol war ich auf einer Expeditionsreise in die Antarktis - mit Unterstützung der Hürtigruten.

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