Antarktis Visum

Südpolar-Visa

INFOS ÜBER IHRE REISE IN DIE ANTARKTIS. - Alle notwendigen Visa-Ausrüstung und Kleidung. Argentinien benötigt kein Visum. Sie muss noch sechs Monate nach dem Rückreisedatum gültig sein, ein Visum ist nicht erforderlich. Visa und Einwanderung Antarktis: Reisepass erforderlich.

Die Antarktis | Weltreiseführer

Für die Einreise ins europäische Ausland werden seit dem 31. Dezember 2012 eigene Reisedokumente (Reisepass/Kinderpass) benötigt (auch innerhalb der EU). Es ist nicht mehr möglich, dass ein Kind in den Pass seiner Eltern eingetragen wird. Die Visum- und Passbestimmungen werden regelmässig angepasst und sind zum jeweiligen Veröffentlichungszeitpunkt gültig. Es wird jedoch empfohlen, die für Ihre Fahrt notwendigen Angaben bei der verantwortlichen Auslandsvertretung frühzeitig zu prüfen.

Tel.: +1 (401) 841 97 00, Tel.: (+44) (01223) 22 14 00.

Antarktis - Bundesaussenministerium

In der Antarktis herrscht die Kälte, Trockenheit und Sturmstärke aller Erdteile. Sogar im Sommer (Dezember bis Februar) ist die Antarktis zu 99 Prozentpunkten mit bis zu 5000 Metern dickem Gletschereis überzogen. In der Antarktis, einem nichtstaatlichen Bereich, gibt es ein System internationaler Verträge, die die Beziehungen zwischen den Ländern dieses Kontinents und seine Anwendung durch die Völkergemeinschaft regeln.

Kernstück des Vertragswerks ist der Antarktis-Vertrag (AV) von 1959, dem die BRD 11979 beigewohnt hat. Das Antarktisabkommen bezieht sich auf das südliche 60° südliche Breitengrad. Sie erlaubt die Verwendung der Antarktis nur für gewaltfreie und untersagt ausdrÃ??cklich jede mÃ? Sie garantiert die freie wissenschaftliche Erforschung und unterstützt die grenzüberschreitende Kooperation zu diesem Thema.

Sie untersagt Atomversuche und die Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Antarktis. In Teilen der Antarktis werden die von sieben Mitgliedsstaaten des Antarktisvertrages (Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland und Norwegen) geltend gemachten Hoheitsansprüche in Teilen der Antarktis durch den Antarktisabkommen explizit offen und zugleich für die Dauer der Gültigkeit des Abkommens "eingefroren" (vgl. Artikel).

Um die antarktische Umgebung umfassend zu schützen, wurde 1991 das Protokoll zum Antarktis-Vertrag mit seinen fünf Werken, die gegenwärtig in Betrieb sind, ausgearbeitet. Ihre Anforderungen traten für Deutschland mit dem AUG über das Antarktische Umweltprotokoll von 1998 in Kraft. Mit dem AUG wurden die Anforderungen für Deutschland erfüllt. Ein sechster Anhang zum Antarktis-Protokoll über den Umweltschutz, der Vorsorge- und Haftungssysteme für Umweltschäden vorschreibt (Haftung für Umweltkatastrophen), wurde auf der Konsultationssitzung der Vertragsparteien des Antarktisvertrags 2005 in Stockholm verabschiedet.

Das System des Antarktisvertrags umfasst auch das Abkommen zur Erhaltung der Seehunde der Antarktis (CCAS) von 1972 und das Abkommen zur Erhaltung lebender Meeresressourcen der Antarktis (CCAMLR) von 1980. Der Lenkungsausschuss des Antarktisvertrags ist das jährliche Antarctic Treaty Consultative Meeting (ATCM), d.h. mit Stimmrechten nach Art. 1X AGB.

Diese Rechtsstellung wird den Vertragstaaten zuerkannt, die ihr nach dem Inverkehrbringen der WA am 23. Juni 1961 beigetreten sind, wenn sie ihr spezielles Interessen an der Antarktis durch umfangreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten bekunden. Die permanente Antarktis-Vertrags-Geschäftsstelle mit Hauptsitz in Buenos Aires, die 2003 auf der XXVI. Jahrestagung der Antarktis in Madrid eingerichtet wurde, hat ihre Tätigkeit im Spätsommer 2004 aufgenommen.

Sie verleiht dem Antarktis-Vertragssystem eine permanente Struktur - vor allem zwischen den alljährlichen Konsultationen. Auf den seit 1961 abgehaltenen Konsultationssitzungen wurde bisher ein Regelwerk mit mehr als 250 Massnahmen und Handlungsempfehlungen angenommen, von denen die meisten den Schutz der Antarktis zum Gegenstand haben. Wesentliche Schwerpunkte der Konsultationstreffen sind derzeit die weitere Implementierung des Umweltprotokolls der Antarktis, die Folgen des Klimawandels für den Antarktisraum, die inter-nationale Forschungskooperation und die Regelung des Fremdenverkehrs in der Antarktis.

Die wissenschaftlichen Forschungen werden hauptsächlich in der Antarktis angesiedelt. Koordinator der deutschen Forschungsarbeit ist das AWI (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung). Darüber hinaus werden Treibhausgasmessungen in der Luft sowie die Zerstörung der Ozeanschicht über der Antarktis analysiert. Ein weiterer zunehmender Einsatz der Antarktis sind die touristischen Exkursionen. Dies sind vor allem Exkursionen von kleineren Gruppen von Kreuzfahrtpassagieren, aber die Folgen des Fremdenverkehrs für die Tätigkeit von Forschungseinrichtungen und für die Umgebung der Antarktis nimmt zu.

Das Umweltprotokoll schreibt zum Schutze von Mensch und Natur vor, dass die Reiseunternehmen jede einzelne Fahrt von der jeweils verantwortlichen Landesbehörde (in Deutschland das Umweltbundesamt) genehmigt haben. Darüber hinaus haben die beratenden Staaten ein Formular entwickelt, das es den Tourismusunternehmen ermöglicht, der zuständigen einzelstaatlichen Stelle am Ende der Fahrt wesentliche Angaben über ihren antarktischen Besuch zu übermitteln.

Die beratenden Staaten haben auf der Konsultationssitzung 1994 in Kioto entschieden, den antarktischen Touristen und Tourismusunternehmen einen strikten Verhaltens- und Massnahmenkatalog (einen so genannten Besucherführer) für den bestmöglichen Tierschutz, die Umweltverträglichkeit und die wissenschaftliche Erforschung in der Antarktis zu unterbreiten. Die Antarktis und ihre fragilen Oekosysteme vor Umweltschaeden zu schuetzen, ist fuer die beratenden Staaten immer wichtiger geworden, auch wegen ihrer Wichtigkeit fuer das globale Klima.

Lange Jahre lag der Schwerpunkt auf den potenziellen Folgen der Bergbautätigkeit für die Antarktis. Das vorliegende Protokol und seine derzeitigen fünf Anhänge enthalten wesentliche und verfahrenstechnische Regeln für ein umweltverträgliches Handeln auf dem sechsten Erdteil, einschließlich einer Bewilligungspflicht für alle wesentlichen Aktivitäten in der Antarktis (z.B. Forschungsreisen und Touristenreisen) und einer Umweltverträglichkeitsprüfung.

In der Antarktis müssen die deutschen Projekte vom Bundesumweltamt (UBA) gemäß 3 Umweltprotokoll-Umsetzungsgesetz bewilligt werden. Der sechste Anhang "Haftung für Umweltkatastrophen", der 2005 verabschiedet wurde, aber noch nicht in Kraft getreten ist, ist die erste grenzüberschreitende Verordnung zur Verhütung und Kompensierung von Umweltschäden in der Antarktis und ein bedeutender Fortschritt in Richtung einer globalen Haftungsregelung zum Schutze der antarktischen Umwelt und ihrer abhängigen und verwandten Ökosysteme. In diesem Zusammenhang ist der Anhang aufgeführt.

Die CCAMLR (Convention on the Conservation of Antarctic Marine Living Resources von 1980) leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Ökosystems der Antarktis. Darin werden Kontingente für die Fischerei in den Antarktisgewässern festgelegt, deren Einhaltung überwacht und nun auch die Einrichtung von Meeresnaturschutzgebieten im Gebiet der schützenswerten Antarktisgewässer und des Eisschelfs geregelt.

Allerdings ist eine uneingeschränkte Kontrolle der IUU-Fischerei in ungastlichen und ausgedehnten Gewässern der Antarktis nur schwer möglich. Das " Antarktisproblem " steht seit 2006 nicht mehr auf der Agenda der UNO. In diesem Zusammenhang weisen die Vertragsstaaten der Antarktis darauf hin, dass der Zugang zum System des Antarktisvertrags jedem UN-Mitglied offen steht und dass sich dieses System als wirksam und wirksam erweist.

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