Billig Urlaub Fliegen

Günstiger Urlaubsflug

" Flüge irgendwo anders als billig! führt nur dazu, den Urlaub unschuldiger Familien zu zerstören." " Indonesische Billigfluggesellschaften bemühen sich, sicher zu sein."

Die wollen nicht mehr billig fliegen.

Mitte der Feiertage streikt die Gruppe der Pilotinnen und Pilot von Ryanair, einschließlich der deutschsprachigen Pilotinnen und Pilot innen, in vier Länder. Bezogen auf die Anzahl der Fluggäste ist Ryanair die grösste Airline in Europa. Die Kabinenbesatzung hat vor zweiwöchigen Streiks in mehreren Staaten begonnen, an diesem Donnerstag stellen Pilotinnen und Pilotinnen in Deutschland, Irland, Schweden und Belgien ihre Tätigkeit ein.

Deshalb muss Ryanair mehrere hundert Flugreisen stornieren. Hier finden Sie die wesentlichen Informationen und Informationen zum Thema Energie. Die Streiks sollen am Donnerstag um 3 Uhr starten und 24 Std. andauern. Die Ryanair hat 400 von 2400 planmäßigen Flugreisen in Europa annulliert, von denen 250 nach oder von Deutschland gehen sollen. Lediglich am Baden-Badener Airport erklaerten sich die Lotsen zu rund einem halben Jahr Flugbereitschaft.

Dies ist für den Konzernverbund der zweite große Schlag innerhalb weniger Wochen: Ende Juni hatten die Kabinenbesatzungen in Westeuropa bereits ihre Tätigkeit eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt stornierte Ryanair 600 Flugbewegungen und rund 100.000 Fluggäste in ganz Europa waren davon in Mitleidenschaft gezogen. Die Ryanair erklärte, dass sie die betreffenden Fluggäste per E-Mail oder SMS darüber unterrichtet habe, dass sie ihre Flugreisen neu buchen oder ihre Flugtickets zurückerstatten könnten.

Ryanair weist weitere Kompensationen zurück, weil die Angriffe nicht in der Macht der Allgemeinheit liegen. Nach den Passagierrechten der EU haben die Fluggäste bereits das Recht auf "Re-Routing", sollten dies aber mit der Fluggesellschaft besprechen. Sie haben im Streikfall grundsätzlich keinen Entschädigungsanspruch; nur bei Paketreisen wird das gezahlte Entgelt zurückerstattet.

Können die Reisenden aufgrund des Arbeitskampfes etwa einen Tag weniger an ihrem Reiseziel ausgeben, hat der Reiseveranstalter den Reisepreis pro rata temporis zu ersetzen. Welche Ziele wollen Fluglotsen mit ihrem Schlag haben? Der Verband Cockpit hat sich den bereits angekuendigten Warnstreiks seiner Ryanair-Kollegen in Irland, Schweden und Belgien angeschlossen. Statt leistungsorientierter Bezahlung verlangen die Lotsen mehr Fixgehalt, Gehaltssteigerungen mit steigender Berufserfahrung und dass Ryanair sie nicht mehr ungewollt überweist.

Ryanair wird auch die Anzahl der Flugsicherungsstunden für Fluglotsen verringern. Andernfalls kann es vorkommen, dass die Fahrer am Lenkrad zu müde sind. "Laut Tarifexperte Ingolf Schumacher hat das Unternehmen keine konkreten finanziellen Anforderungen auferlegt. Vielmehr fordert die IG Metall von Ryanair die Einführung eines Tarifvertrages. Dabei orientiert sich das Unternehmen an Tarifverträgen deutscher Airlines wie Tuifly, ohne auf die dort erwähnten Gehaltsniveaus zu bestehen.

Laut Ryanair forderten die Pilotinnen und Pilotinnen Gehaltssteigerungen von mehr als 60 Prozentpunkten, die das Unternehmen als unwahr ablehnte. Ryanair-Mitarbeiter beschuldigen ihren Auftraggeber seit längerem, ihnen wesentlich weniger als Mitarbeitern anderer Billigfluggesellschaften zu zahlen. Das leugnet Ryanair. Weshalb konnten sich die Pilotinnen und Pilotinnen bisher nicht mit Ryanair einigen? Cockpitpräsident Martin Locher beschuldigte die Airline, eine Verhandlungslösung am Tisch zu verhindern und für die Zuspitzung zu sorgen: "Ryanair hat einen Anstieg der Personalkosten in den Gesprächen grundsätzlich vermieden.

Ryanair-Chef Bellew sagte, Ryanair sei eine Low-Cost-Airline und werde die Bedingungen der Lufthansa nie anbieten, weder bei den Ticketpreisen noch bei den Löhnen. Der Cockpitverband sei von Bellew beschuldigt worden, viele seiner Anforderungen gar nicht begründet zu haben. Jedenfalls haben die Pilotinnen und Pilotinnen mit Ryanair bereits besser verdient als mit Eurowings oder Norwegian. Marketingleiter Jacobs bemängelt auch, dass der Verband des Cockpits seinen Arbeitskampf nicht sieben Tage früher angekuendigt habe: "Ein Zeitraum von 40 Std. Mitte Augusts fuehrt nur zur Zerstoerung der Ferien von unschuldigen Vettern.

"Werden weitere Angriffe erfolgen? Cockpitpräsident Locher sagte: "Wir werden auch weitere Angriffe einplanen, wenn Ryanair nicht gewillt ist, mit uns seriös zu handeln. Ryanair-Chef Michael O'Leary erwartet auch weitere Warnstreiks der Kabinenbesatzung: "Wir sind nicht gewillt, unangemessene Anforderungen zu erfüllen, die entweder unsere Niedrigtarife oder unser hoch effizientes Geschäftsmodell in Mitleidenschaft ziehen würden.

In den letzten Tagen haben die Iren von Ryanair gestreikt. Der Pilot forderte, dass Ryanair die Löhne, Werbeaktionen und Transfers durchsetzt. Als Antwort auf den Angriff hatte Ryanair verkündet, dass sie sechs Flugzeuge und 300 Arbeitsplätze nach Polen verlegen wird. Ähnliche Maßnahmen für Deutschland hat Bellew nicht ausgeschlossen, wenn das Unternehmen durch Arbeitskämpfe nachhaltig beschädigt wurde.

Weshalb gibt es so viele Streiks bei Ryanair? Es dauerte bis Ende 2017, nach dem ersten Schlag in seiner Unternehmensgeschichte, bis Ryanair sich darauf einigte, die gewerkschaftlichen Beziehungen prinzipiell zu anerkennen. Nach Angaben von Gewerkschaftsvertretern hatte Ryanair lange Zeit den Versuch unternommen, die Beschäftigten daran zu hindern, sich überhaupt zu organiseren. Ryanair hat die ver.di als Tarifpartner für die deutschen Flight Attendants akzeptiert, und es gibt auch Vereinbarungen in Großbritannien und Italien.

Laut Ryanair sind 60 Prozentpunkte aller Flight Attendants Gewerkschaftsmitglieder. Das Problem für Ryanair besteht darin, dass es nicht nur mit anderen Verbänden in jedem einzelnen Staat zu Verhandlungen kommen muss, sondern auch, dass unterschiedliche soziale Regeln Anwendung finden. Es ist den gewerkschaftlichen Organisationen nur erlaubt, über Arbeitnehmer in ihrem Heimatland zu handeln. Dennoch führen die Mitgliedsverbände derzeit Verhandlungen, um zu vermeiden, dass die Fluggesellschaft einen Arbeitskampf in einem Staat mit Mitarbeitern aus einem anderen entschädigt.

Alleine bei Ryanair, so die Cockpit Association, haben 2017 rund 600 von rund 4000 Pilotinnen und Pilotinnen gekündigt.

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