Billig Urlaub Türkei

Günstiger Urlaub Türkei

Sichern Sie sich jetzt mit HOTEL+FLUG die besten Urlaubsangebote für die Türkei und erleben Sie Ihren Traumurlaub. Das türkische Lira sinkt weiter. Dieses Stück echte Türkei war den Touristen an All-Inclusive-Ferien unbekannt. Buchen Sie jetzt Ihren Urlaub in der Türkei (Flug + Hotel) und sammeln Sie wertvolle Cumulus Punkte! Die Param yok da (ondan) "Dieses Jahr werde ich nicht in den Urlaub fahren können.

"Günstige Ferien in der Türkei

Ich bin sehr enttaeuscht, ich bin Single, also musste ich mir das Gehalt ansehen. Alle sagen mir, wie großartig der Urlaub in der Türkei ist und dass man viel für sein Gehalt bekomm. Deshalb habe ich mich für die Seitenprisen entschlossen, weil die Quoten so gut waren. Aber nur, weil das Hotelmanagement seine Besucher mit Hilfe von Geschenkartikeln zu Superbewertungen anspornt.

Jetzt hebe ich mich für den kommenden Urlaub auf, wo es keine Massenverarbeitung gibt und man mit etwas mehr Style in den Urlaub fahren kann. Weil billig hier nicht gut ist. Zu dumm wegen meines hart verdienten Geldes.

Pauschalreisen in die Türkei billig reservieren

Die Türkei (insbesondere die antalyaische Region) ist eines der Top-Ziele für All-Inclusive-Pauschalreisen in der ganzen Welt. Pauschal oder pauschal bietet nicht nur Drei-Sterne-Hotels und Vier-Sterne-Hotels sehr preiswert an. Pauschalangebote auch in Fünf-Sterne-Hotels sind an der Türkenriviera heute Standart.

Die türkische Ägäis (Bodrum, Fathiye, Marmaris, Dalaman) ist mit einer Halbpension (noch?) ausgestattet. Der in der Türkei gebotene Leistungsumfang der Pauschalangebote ist im Weltvergleich sehr groß und wird daher in den Reisekatalogen auch mal genannt: Pauschal-Angebot plus, Ultra-Pauschalangebot und/oder Super-Pauschalangebot. In der Bewertung von Hotels spricht man mitunter von einem falschen (deutschen) Wort: Alles inbegriffen.

Dokumentationen enthüllen die Schattenseite des Billigen

Rauschende Brandung, strahlende Sonneneinstrahlung, strahlende Urlauber fleißig - so entstand am Montag Abend die erste Szenerie der WDR-Dokumentation "Bargain Vacation Turkey - Sun, Beach and Cheap Wages". In fröhlichen Urlaubergesichtern sprachen die Schriftsteller Johannes Höflich und Jo Angerer ihr Mikrofon: Eine kleine Dame sagte, sie habe nur 471 EUR pro Kalenderwoche für einen pauschalen Aufenthalt in Antalya an der türkischen Hochseeriviera zahlt.

Ein weiterer deutscher Tourist setzte sich auf ihren Sonnenliege und war glücklich: Sie hatte nur 430 EUR für eine Woch bezahlt, ihr gefiel der Urlaub "weil er billig war und es wunderschöne Sandstrände gibt". Aber die Dokumentation hat gezeigt, dass billige Feiertage ihren Tribut verdienen. Die Aussicht auf das reiche Büffet in einem Viersternehotel, dessen Essen köstlich aussah.

Die Frage des Films lautete: "Wie geht diese Vielfalt mit billig einher? "Die WDR-Autoren haben den Küchenchef eines anderen Hauses befragt. Am Büffet schätzt das Haus 2 EUR pro Person, und das ist bereits die Luxusvariante. "Viele Geschmacksgeber wurden hinzugefügt, dazu kommen Speisefarben, die das Erscheinungsbild der Mahlzeit verschönern - denn viele Urlauber wollten das Büffet fotografieren.

"Die Konsequenzen von billigen Ferien. Die Filmvorführung: "Diese Folklore-Show hat nichts mit der echten Türkei zu tun. "Wie bei den Ausflügen: In Bussystemen wurden die Urlauber zu einem vorgelagerten Teich bei Antalya mitgenommen. Etwas weiter weg: Ein reiner, stimmungsvoller Teich, nur wenige Einwohner sitzen am Ufer des Baches, sonst keine Besuch.

Diese echte Türkei war den Urlaubern an All-Inclusive-Ferien nicht bekannt. Die Filmaufnahme zeigt, dass auch die geschichtsträchtige Antalyaer Innenstadt beinahe verlassen war. Vielmehr haben die Urlauber eine Bootsfahrt mit Lunch und Baden im Wasser gebucht - der Wettbewerb zwischen den Bootsbetreibern ist inzwischen stark, erklären die WDR-Autoren, denn die meisten Pauschaltouristen übernachten lieber im Hotelbad oder gehen an den Sand.

Im Anschluss an das Abendessen konnten die Gäste im Mittelmeer baden. "Man konnte im Abfall schwimmen", sagte der Regisseur, man konnte Reste von Lebensmitteln im Gewässer sehen, in die die Urlauber gerne sprangen - denn die vielen Ausflugsschiffe ließen all ihren Abfall ins offene Gewässer. Aber nicht nur für die Urlauber hat der billige Urlaub Konsequenzen - vor allem das Personal des Hotels ist stark betroffen.

In die Personalräume der 4- und 5-Sterne-Hotels schleicht sich das Kameraleuteteam ein: Auf kleinstem Raum sehen die Besucher Etagenbetten, schimmlige Badezimmer, Billigmöbel. "Im Durchschnitt haben sie 300 EUR pro Kalenderwoche verdient, so die Autoren des Films - Dumping-Löhne. In der Türkei werden sie als Feind betrachtet", sagte der Gewerkschaftler. Die Autoren des WDR befragten einen Repräsentanten der Tourismusgewerkschaft Oleyis: "In der Türkei werden sie als Feind betrachtet.

Dabei wird der tuerkische Minimallohn von 300 EUR oft gar nach unten drueckt. Lohndumping, Gewerkschaftseinschüchterung - Konsequenzen einer Ferienindustrie, die auf Billigprodukte angewiesen ist. Außerdem wurde ein kleiner Privathotelier gezeigt - er war am Rande des Bankrotts, weil er mit den günstigen Preisen der Luxus-Bettschlösser nicht mithalten konnte. Aber auch viele Omnibusfahrer in Antalya konnten ihre Pausen nicht halten, berichten die WDR-Autoren, sie leisteten knapp 22 Arbeitsstunden - und bedrohten damit die Gesundheit ihrer Mitfahrer.

"â??Wir haben kleine Trick, um aufzuwachenâ??, sagte ein Fahrer den WDR-Autoren. "Nach draußen hinui, dahinter pfi - der Kurzfilm schaute hinter die Szenen der 5-Sterne-Hotels und das vermeintliche All-Inclusive-Paradies. Das ist der reale Preis: billige Löhne, Verschmutzung, Unmenschenwürde bei den Unterhaltskosten. Mitarbeiter der Ferienindustrie werden immer mehr zu Offizieren des Billigtrends. Wofür der Filmmitschnitt gut war: Auch die Feriengäste selbst waren unbemerkte Verlierer der Schnäppchenmentalität und des Massetourismus - denn das Baden im Abfall oder die chemische Zusammensetzung der Lebensmittel wird in Ferienkatalogen nicht beworben.

Die WDR-Autoren Johannes Höflich und Jo Angerer haben einen sehr informativen Spielfilm gedreht.

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