Deilmann Reederei Deutschland

Deutschland der Deilmann Reederei

Die deutsche Kreuzfahrttradition der DEILMANN Peter REEDEREI GmbH. Mit der Peter Deilmann Reederei kommt das Schleswig-Holstein Musik Festival ans Mittelmeer. Aus dem Flaggschiff der Reederei wird ein schwimmender Konzertsaal. Die Reederei Deilmann besitzt den ZDF-Träumer "Deutschland". Außerdem hatte "Deutschland" ein "menschliches Maß", wie Pater Deilmann.

Zahlungsunfähigkeit der Reederei Deilmann: Traummodell mit Listenseite

Neun Flusskreuzfahrtschiffe der Reederei Deilmann haben bisher zuverlässig Besucher in die Schlösser, Festungen und Cafés am Ufer geschleppt. Die Reederei aus Neugustadt in Schleswig-Holstein wird 2010 nur noch mit einem einzigen Boot, der "MS Deutschland", unterwegs sein. Aber kann eine Reederei mit nur einem einzigen Boot auskommen?

Das Flaggschiff "MS Deutschland" ist von der Zahlungsunfähigkeit nicht berührt. Wenn Sie eine Bootsfahrt bei "Deutschland" buchen, erhalten Sie beinahe eine Flusskreuzfahrt gratis. Gisa und Hedda Deilmann unternehmen alle Anstrengungen, um die Fräse zu wenden. Die gelernte Reisebürokauffrau Hedda Deilmann trat frühzeitig in den Handel der Reederei ein.

Seelmeyer ist seit Anfang des Jahres in Neustadt - und seitdem gibt es für Feriengäste Ermäßigungen, Doppelprozente für Reisebüroangestellte beim Verkauf einer Bootsfahrt und die Möglichkeit einer unterstützenden Rolle beim nächstfolgenden Traumschiffsshooting. Das Schuldbewusstsein für die Deilmann-Krise ist bereits klar. Nach Angaben der Reederei ist das Ende der Flussfahrten auf die wirtschaftliche Situation zurückzuführen.

Im Anschluss an die Staffel werden die restlichen Fluss-Schiffe veräußert. Von 2010 an wird nur noch das Traummodell für die beiden Reeder mitfahren. Die Reederei bezieht einen großen Teil ihres Bildes aus der Reihe. Seit 1981 ist die Reihe im ZDF im Einsatz, seit 23 Jahren segeln Deilmanns Schiffe für die Reihe, zunächst die "MS Berlin" und seit 1999 die "Deutschland".

Bis 2014 ist der aktuelle Mietvertrag mit dem Sender abgeschlossen, ein anderer Image-Baustein ist die mit dabei. Als einziges auf dem Markt befindliches Passagierschiff ist die "Deutschland" unter deutschem Vorzeichen. Dies ist eine Old-School-Kreuzfahrt. Dementsprechend ist die Zahl der Fahrgäste gestiegen - im Schnitt 65 Jahre, auf keinem anderen Boot ist sie so hoch.

Über die Hälfe der Besucher reisen nicht zum ersten Mal mit der "Deutschland". 1972 gründet Peter Deilmann die Reederei, die mit Frachtschiffen beginnt, dann über Butter-Kreuzfahrten in die Kreuzfahrt eintritt und in den 1980er Jahren mit Flussschiffen ergänzt wird. Bereits seit Deilmanns Tode im Jahr 2003 leiten die beiden Partner das Geschäft. Im Jahr darauf wurde das Großschiff "Lili Marleen" versteigert, der ehemalige Deilmann hatte dies noch vor.

Doch auch das zweite Seeschiff, die "Berlin", sollte nach 25 Jahren auf hoher See im selben Jahr abgelöst werden - durch ein anderes Seeschiff im Stile der Zwanziger Jahre, für 700 Fahrgäste und für den britischen und nordamerikanischen Raum. Seither stehen die Planungen in der Schublade, sie sollen 2010 realisiert werden, in diesem Jahr wurde der Bau auf die Dauer vertagt.

Es ist im Luxusbereich weit verbreitet, dass Reedereien mit nur wenigen Booten über die Runden kommen. Der Hapag-Lloyd begrenzt sich auf zwei kleine Raumschiffe, die "MS Europa" und die "MS Columbus" sowie die noch kleinere Exportschiffe "Bremen" und "Hanseatic". Gegenwärtig betreibt die Reederei Cunard nur die "Queen Mary 2" und die "Queen Victoria", ein drittes Raumschiff, aber die "Queen Elizabeth" befindet sich im Aufbau.

Hinter Hapag-Lloyd steht der Touristikkonzern Tui, die Reederei Cunard zählt zum USamerikanischen Kreuzfahrtriesen Carnival, unter dessen Flügel auch die Aida-Flotte tätig ist. Peter Deilmann ließ die Traditionsmarke "Deutsche Kreuzfahrt" geschützt, und ein IPO oder eine Veräußerung war damals nicht denkbar.

In der heutigen Zeit scheint es den Reedern ohne ein internationales Touristikunternehmen sehr schlecht zu gehen. Die Kreuzfahrtgesellschaft Transocean Tours hat diese Handelswoche ebenfalls Konkurs angemeldet. Zusätzlich zu den beiden 1987 gebauten und 1965 gebauten Kreuzfahrtschiffen " Astro " und " Marco Polo " betreibt die Reederei acht Schiffe auf Flüssen in Europa und Russland. Die Gesellschaft selbst veräußert die Zahlungsunfähigkeit als Umstrukturierungsmaßnahme: Zusammen mit der Beteiligungsgesellschaft Premicon, die die Gesellschaft "Astor" besitzt, soll ein neues Reiseunternehmen für den Verkauf der "Astor" und der Flusskreuzfahrten eingerichtet werden.

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