Flusskreuzfahrt seine 2016

Bootsfahrt auf dem Fluss 2016

Unter anderem fahren sie auf den Flüssen Rhein, Seine und Donau. Die Kreuzfahrten - attraktive Angebote auf einen Blick. Ausflüge auf der A-Rosa auf der Donau, dem Rhein, der Rhône oder der Seine zu einem günstigen Preis. Bootsfahrt auf der Seine mit MS Excellence Royal. Bei Andreas Johansen 12-09-2016.

Halt in Les Andelys.

Reisedokument: Flusskreuzfahrt auf der Seine, 06.05.

Die MS FRANCE fährt am Morgen nach unserer Landung in Paris vom Pier in Paris-Grenelle ab, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Eiffelturm, der Seine bergab auf dem Weg nach Ruben und Ehrenfleur befindet.......... Gegen Mittag machen wir unsere Rast bei Frankfurt/Main, an der Raststätte Taunusblick, wo Sie die beeindruckende Silhouette der City auf der einen Seite und den Feldberg auf der anderen Seite genießen können.

Über Wiesbaden und Mainz, über Saarbrücken nach Frankreich, in die Lothringen. Vor 19:00 Uhr erreichen wir das Haus in Reims und nach einem kurzen Rundgang durch die Sommerstadt geniessen wir unser Französisch-Dinner in einem nahe gelegenen Dorf. Sie ist sehr sommerhaft und die ganze Innenstadt steht offenbar auf den Bäumen.

Am ersten Tag begrüßt uns Frankreich herzlich. Den Tag starten wir mit einem Rundgang durch die Stadt. Der Weg zum Forumplatz ist auch ein Weg, auf dem wir auf die römischen Relikte (Durocortorum) mit den Überresten des Forumsunterbaus treffen. Nachmittags kommen wir nach Paris und zur MS France, die ganz in der Nähe des Eiffelturms vor Anker ist.

Für Interessierte gibt es den Ehrfurchenturm, wo Sie einen Rundgang machen können, um die Grösse der Baumstruktur und die lebendige Stimmung zu ergründen. Abends besichtigen wir viele der wichtigsten Gebäude der Hansestadt während einer leichten Fahrt mit unserem Boot bei besonders stimmungsvollem Licht, ein ganz spezielles Erlebniss. Bei strahlendem Sonnenwetter fliegt unser Boot heute vom Quai de Grenelle in Paris auf einer ruhigen Flusskreuzfahrt nach Poissy, einer kleinen Seinestadt.

Von dort aus nehmen wir am fruehen Morgen den Autobus nach Versailles. Sie besichtigen die sehr grosszügigen Parks und Gärten des bekannten Gärtnermeisters André Le Nôtre, schlendern an den wunderschönen Fontänen, Skulpturen und ruhigen Höhlen vorbei. Am Abend steigen wir in Mantes-la-Jolie - hier steht eine schöne Pfarrkirche mit farbenfroh verglasten Ziegeln - wieder ein und gehen weiter nach Vernon, einer sehr schmucken Kleinstadt mit einer hochgotischen Pfarrkirche und typischen Fachwerkhäusern rund um die Pracht.

Beim Frühstück fährt unser Boot an spannenden Stellen am Ufer der Seine vorbei, wie z.B. Les Andelys, wo wir auf dem Rückweg noch etwas Zeit haben. Am Morgen geniessen wir die Flussrundfahrt in Fahrtrichtung Rouen. Am Nachmittag machen wir in Rouen, der Provinzhauptstadt der Haute-Normandie, fest.

An der Anlegestelle begegnen wir unserer Reiseleiterin und fahren mit ihr zuerst zur St. Maclou und bemerken dort die schöne Gebäudedekoration. Anschließend passieren wir auf unserem Weg viele verschiedenfarbige Fachwerkhäuser. Inwiefern werden die engen, teils etwas geneigten, Altbauten im Sommer im Winter zu einem vernünftigen Preis aufbereitet?

Durch wunderschöne Fachwerkstraßen führen wir zur Hauptstrasse, Rue de l'horloge, und dann, nach einem ausführlichen Blick auf den hübschen Uhrturm, zum Altmarkt. Sie sitzen in dem modern eingerichteten Gebäude aus den 1970er Jahren, warten auf die herrlichen Kirchenfenster, die diesem Gebäude einen besonderen Reiz verleihen und lernen viel über das berühmte Schicksal von Jeanne d'Arc.

Noch bis zum Mittagessen haben wir Zeit, andere Häuser der Innenstadt zu besichtigen, Kaffe zu schlürfen oder an der Kaianlage entlang zu gehen und die chinesische Hasenglöckchenbäume zu genießen. Gegen Mittag kommen wir nach Herzogtum und setzen unsere Fahrt mit dem Autobus fort, der uns an wunderschönen Normannenhäusern vorbeiführt, nach Jumièges und zu den romanisch anmutenden Überresten dieser früheren Benediktinerabtei. Von dort aus geht es weiter nach Deutschland.

Jahrhunderts gegründete, oft zerstörte, im Laufe des XVII. Jahrhunderts von den normannischen Herzögen noch prächtig umgebaute und sehr gut verwaltete Kloster, sank es allmählich mit der französichen Umwälzung, wurde im XVI Jh. von der französichen Enklave gekauft und wieder aufgebaut.

Heutzutage gibt es dort zahlreiche Veranstaltungen und Wechselausstellungen, die diesem uralten Platz immer wieder neuen Schwung verleihen. Weiter geht es nach Caudebec-en-Caux, einer kleinen Stadt an der Seine, die einst eine besondere Touristenbedeutung hatte: Hier konnte man das so genannte "Mascaret" bewundern, eine bis zu 7 Meter hoch hängende Welle im Inland.

In dem Dorf gibt es auch eine schöne gothische Dorfkirche, die an diesem Tag wegen eines Kirchengottesdienstes unzugänglich ist, aber auch von aussen können wir beobachten, wie viel Schweißtropfen, Fleiß und Können hier verarbeitet worden ist. Bei diesem kleinen Ausflug in eine typisch kleine Ortschaft an der Seine geht es weiter nach Duclair, wo unser Boot vor Anker ist.

Dort können wir einen Uferspaziergang machen, den Fährenverkehr über die Seine verfolgen oder einen kurzen Fußmarsch ins Stadtzentrum, zur kleinen Dorfkirche oder zum Bürgermeisteramt unternehmen. Nur wenige Gehminuten nach dem Fruehstueck, an der Fischerhalle und kleinen Stallungen mit frisch gefangenem Fischen vorbeigekommen, geht es hinauf zum beruehmten ehemaligen Hafengelaende mit den engen, hochgelegenen Haeusern, dem heute restaurierten Kommandeursbuero und der sehr kleinen Altkirche am Hafengelaende, das heute als Marinemuseum gewaehrleistet wird.

Ein weiteres besonderes Merkmal ist die vollständig aus Holzbauteilen gefertigte Sainte Cathérine und die von den Schiffsbauern vor jahrhundertelang für die Innenstadt errichtete Sankt-Kathedrale, einschließlich eines separaten Glockenturms, der heute als Freilichtmuseum dient. Am Ende unseres ausgezeichneten Mittagessens geht es durch die Grünlandschaft zum Strand, zum berühmten Badeort Atretat.

Auf dem Parkplatz des Busses kommen wir an schönen Landhäusern vorbei, von denen einige mit Schilf bewachsen sind und in deren Garten sich große althergebrachte Baumbestände befinden. An der Hauptstrasse der Kleinstadt kommen wir an den rekonstruierten ehemaligen Holzmarkthallen und dem großen Holzhütte mit dem Titel "Hôtel Salamandre" mit vielen sehr fantasievollen Holzschnitzereien vor.

Mit dem Autobus geht es von dort aus so, dass wir einen Einblick in Le Havre, die zweitgrößte französische Seestadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, bekommen können, denn in den 1950er Jahren entstand hier eine zeitgemäße, übersichtliche und betonierte Großstadt in der damals nahezu völlig verwüsteten Welt.

Ueber die eindrucksvolle Pont de Normandie - sie ist 2.140 Meter lang, 203 Meter hoch und die laengste Spannweite 856 Meter - fuhren wir zurueck und so gekonnt, dass wir diese eindrucksvolle, formschoene Schrägseilbruecke ueber die Seinemuendung aus geeigneter Entfernung aufnehmen konnten. Danach haben Sie Zeit für einen weiteren Rundgang in Ehrenfleur oder einen Auftritt im Saal unseres Vereins.

Unser Frachter Frankreich verlassen nun Ehrenfleur. Gegen Mittag kommen wir nach Les Andelys, wo wir unweit des Stadtzentrums von Klein-Andely und der kleinen St. Vincent Klosterkirche anlege. Im Anschluss an unser Mittagsessen machen wir einen Abstecher zum Château Gaillard. Hier oben ist es recht ruhig, wir genießen den wunderbaren Ausblick auf die weissen Kalksteinfelsen und die Seineschleifen; last but not least gibt es eine kleine Ueberraschung für alle Gaeste.... Bevor unser Boot abfährt, bleibt genügend Zeit, sich an einem der beiden Plätze, im Grand Andely mit seiner wunderschoenen Klosterkirche oder im klein Andely, am Steg auf den Gruenen oder auf der kleinen Einkaufstrasse umzuschauen.

Am Abend geht es weiter nach Vernon. Im Anschluss an unser Fruehstueck geht es weiter zu unserem Besichtigungstermin nach Gabunny, dem Ortsteil, vor allem aber dem bekannten Wohnhaus und Park des Impressionisten Claude Monet. Nur einen kurzen Spaziergang über die Brucke und dann in das naechste Dorf, das bereits Ende des neunzehnten Jahrhundert aus seiner ruhigen Einsamkeit herausgenommen wurde, als Claude Monet mit Unterstuetzung seines Bruders, des Kunsthaendlers Paul Durand-Ruel, das kleine Haeuschen, den sogenannten Clos Normand mit einem kleinen Park, für sich und seine Angehoerigen einnahm.

In diesem Bereich entstehen seine bekannten großen Wasserlilienbilder. Anschließend ist noch Zeit für einen Spaziergang durch das heute sehr pittoreske Städtchen, vielleicht um den Park des American Impressionist Museum oder das Gräberfeld von Claude Monet zu besuchen, das sich unmittelbar an der kleinen Dorfkirche befindet. Vom Flughafen L'Giverny geht es nach Mantes-la-Jolie, wo wir wieder einsteigen.

Am Nachmittag trinken wir Kaffe und Keks im Friseursalon oder auf dem Sonnendeck, wir können zusehen, wie wir allmählich aus der ruhigen, grünen Seine-Landschaft in den Grossraum Paris kommen. Im Anschluss an unser Fruehstueck steigen wir zusammen mit unserem Stadtleiter Paul in den Bus: Weiter geht es zu unserer Grossstadttour durch Paris.

Man kann die großen Prachtstraßen, die Haussmann-Architektur, den Triumphbogen, die Champs-Elysées, den Concorde-Platz, die Alten Opern von Gärtner und die Aussicht über die City von der Terasse des Warenhauses Galéries Lafayette aus bewundern, Fahrt am Vendôme Platz mit dem sagenumwobenen Ritz Hotel und der Victory Column entlang, in den Innenhof des Musée de la Musée du Louvre im Hinblick auf die gläserne Pyramide, weiter in Fahrtrichtung Notre-Dame, an der Julis Column und der neuen Opéra, am Panthéon und der University entlang und einen kurzen Rundgang durch den Gärtnerei du Luxembourg machen.

In der Mittagspause geht es weiter zu unserem letzen Abstecher, dem nach Montmartre. Der Aufstieg mit der Seilbahn dauert nur wenige Gehminuten, beinahe bis zum Ortseingang von Sacré-Coeur. Am Abend verabschieden wir uns vorübergehend mit dem letzen netten Dinner und einer erfolgreichen Abschiedsveranstaltung. Wir überqueren die Grenellebrücke und kommen am großen Rundfunkhaus Radio France entlang der Seine aus der Stadt heraus, bald sind wir auf der Schnellstraße und verlasse die urbane Umgebung allmählich, passieren Château-Thierry, den Heimatort des Fabeldichters Jean de la Fontaine und fahren mit immer längerer Erfrischung und Rastpausen weiter durch Lothringen ins Saarland und über Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen, wo die ersten Fahrgäste abreisen: weiter zu unserem Startort in Dresden, wo die letztgenannten Fahrgäste bei 23 eintreffen:

Seien Sie gespannt, ob Sie alle diese wunderschöne Flussfahrt in Frankreich genossen haben, mit Besichtigungen in Reims, Paris, Versailles, Rouen und Gumièges, Ehrenfleur und Atretat, Les Andelys und Gent?

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