Mittelmeer 2017

Mediterran 2017

könnte noch mehr Migranten ermutigen, über das Mittelmeer zu fliehen. Bis Ende Juli 2017 (Frist 26. Juli) kamen etwas mehr als 112.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa. Die Nele Engler.

14. Dezember 2017 17:39 Uhr. Aktueller Fall, Juni 2017: Verletzter Blauhai schwimmt am Strand von Mallorca. Der Mittelmeerraum vor dem Punkt, an dem es keine Rückkehr gibt.

Im Jahr 2017 sind im Mittelmeer mehr als 3.000 Schiffsflüchtlinge gestorben.

Der Flug nach Europa ist nach wie vor lebensbedrohlich, und im vergangenen Jahr sind auf der Mittelmeerstrecke mehrere tausend Menschen ums Leben gekommen. Der Großteil der Einwanderer kam nach Spanien. Letztes Jahr haben 3.116 Menschen einen versuchten Einbruch über das Mittelmeer nach Europa nicht durchlebt. Dies waren rund 2.000 weniger Menschen als 2016, als die International Organization for Migrations (IOM) 5.143 toten Bootflüchtlinge zählte.

Nach Angaben der in Genf ansässigen UN-Organisation sind die meisten Todesopfer - 2.832 - auf dem Weg nach Italien eingetreten. Zweihundert Menschen kamen vor der spanischsprachigen Küstenregion ums Leben, 61 in den Gewaessern vor Zypern und Griechenland. Die IOM- und Frontex-Zahlen belegen, dass die Anzahl der illegal eingewanderten Personen im vergangenen Jahr zurückgegangen ist.

Die UN-Organisation verbuchte von 2016 bis 2017 einen Minus von 52,8 Prozentpunkten, während die Grenzgänger von Fronttex 2017 rund 60 Prozentpunkte weniger illegale Grenzübergänge als im Jahr zuvor aufwiesen. Das Gleiche trifft auf die Route durch das mittlere Mittelmeer zu, auf der laut Fronttex 119.000 Einwanderer in die EU eintrafen. Gleichzeitig zählen die EU-Grenzschutzbeamten mehr als je zuvor zu den Flüchtlingen, die an der spanische Küstenregion ankommen.

Im Jahr 2017 verzeichneten sie 22.900 unrechtmäßige Grenzübergänge - das Doppelte von 2016: Der Umfrage zufolge kommt die Mehrheit der in Spanien eintreffenden Einwanderer aus Algerien, Marokko oder Westafrika. Die wachsende Anzahl rechtfertigt Frontex vor allem mit einer verbesserten Ausstattung der Schmuggler. Sie benutzten verbesserte und grössere Schiffe - vor allem für die Fahrt von Marokko auf das spanische Mutterland - und konnten so wesentlich mehr Menschen mitnehmen.

2017: Knapp 3000 tödliche Fluechtlinge im Mittelmeer

Laut IOM sind allein 2017 2925 Flüchtlinge im Mittelmeer untergegangen, und fast 5000 Einwanderer haben ihr Dasein verloren. Laut der International Organization für Migrations (IOM) haben im Jahr 2017 bereits 2925 MigrantInnen auf dem Flug nach über ihr Dasein im Mittelmeer verloren. Allerdings konnten 34 Flüchtlinge nur todernst wiedergefunden werden, 50 davon wurden bisher als verschwunden betrachtet.

Laut IOM über hatten bis Ende November 154.000 Migranten den Weg über die gefährliche genommen. 2016 waren im selben Zeitabschnitt 337.000 Menschen nach Europa gekommen gefährliche Die Zahl der Betroffenen lag bei 1.000. Die Mehrheit der Flüchtlinge kommt weiter in Italien im Inland an, ein Quartal wird auf Griechenland, Zypern und Spanien aufgeteilt. Noch bis zum Monat Dezember trauten sich die Einwanderer, aus über ins Mittelmeer zu fliehen.

Flüchtlinge aus Bangladesch, Eritrea, Ägypten, dem Sudan, Marokko, Syrien und Libyen wurden in den Statistiken miterfasst. Laut IOM verloren in diesem Jahr 5000 Menschen ihr Leben, als sie nach Länder und anderen migrierten.

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