Panamakanals

Die Panamakanäle

Tausende starben beim Bau des Panamakanals an Gelbfieber. Neben dem Suezkanal ist der Panamakanal eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Neue Schleusen des Panamakanals öffnen sich für die Giganten der Meere. Der Gatún See ist ein Tipp für einen Landausflug entlang des Panamakanals. Es ist ein künstlicher See in Panama.

Panama-Kanal: Diese Strecke hat 28.000 Menschen das Leben gekostet.

Anstelle eines Amtsgeschäfts und zahlreicher Staatsgäste ging der Panoramakanal fast geräuschlos in Funktion. Schließlich war der Pionieroffizier und Pionieringenieur auch als Zivilgouverneur der Ärmelkanalzone tätig, und so wollte er die Gelegenheit nicht verpassen, an Bord des ersten Dampfschiffes zu sein, das den Ärmelkanal in seiner vollen Ausdehnung vom Atlantik bis zum Pazifik überquerte.

Deshalb startete er am Freitag Abend in Cristobal, dem Hafenbezirk der Großstadt Colon, zusammen mit vielen anderen Würdenträgern, darunter dem Staatspräsidenten der Volksrepublik Panama, und einigen hochrangigen US-Beamten, mit dem Mailschiff S.S. "Ancon". Um sieben Uhr morgens entfesselte das an die Panama Railroad Company vermietete und zum Kriegsministerium gehörende Fahrzeug seine Linien.

Die Piloten hatten erwartet, dass die Überfahrt elf Std. dauern würde, aber die S.S. "Anson" schaffte die Reise nach Balbao am Pazifik in nur neun zu Ende. Diese Reise war jedoch weder die erste noch die schnelle Durchfahrt durch den neuen Grachten. Bereits Karl V., Meister des spanischen Kolonialimperiums und des Heiligen Römischen Reiches, hatte im sechzehnten Jh. Pläne für einen Wasserweg zwischen Atlantik und Pazifik ausgearbeitet.

Knapp dreihundert Jahre später machte sich der dt. Entdecker Alexander von Humboldt für einen Graben durch den Landenge von Panama stark. Für einen Graben durch die Landenge von Panama. Bis zur Jahrhundertwende des XIX. bis XX. Jh. wurde der Panamakanal schwer angegriffen. Zuerst probierten die Engländer den Aufbau aus; 1881 begann die Arbeit unter der Führung von Ferdinand de Lessep, der vorher den Aufbau des Seekanals inszeniert hatte.

So wurde in dem damals noch zu Kolumbien zählenden Land mit dem Ziel einer Washington-gewichteten Regierungsmethode eine Umdrehung angestoßen. Die US-Truppen sollten im vergangenen Jahr nach dem Befehl von Bundespräsident Theodore Roosevelt im Jahr 1903 in den USA an Land gehen und die Ärmelkanalzone einnehmen. Die Kontrollfunktion des neuen Staates wurde den USA durch den neuen Bundesstaat zuerkannt. "Damals galt der Kanalkonstruktion als der Siegeszug der Technologie über die Natur", sagt die US-Historikerin Julie Greene, die Verfasserin der entsprechenden Untersuchung "The Canal Builders".

Das Making America's Empire am Panama-Kanal", das sich mit der Tragweite des Panama-Kanals für den Wiederaufstieg der USA zur Großmacht befasst: "Tatsächlich war das Besondere allerdings die Logistikorganisation und die enge Leitung der Arbeitnehmer. Wenigstens 34.000 Mann (und verhältnismäßig wenige Frauen) aus der karibischen Welt und 6.000 US-Bürger waren vorübergehend am Canal angestellt.

Dazu kommen Leiharbeiter aus Europa. Im Kanalgebiet hat die Kanaladministration ein autoritäre Ordnung aufgebaut: "Goethals sah sich als gut gemeinten Diktator", sagt Greene. Die US-Generalin liess die Angriffe von der Kanalzonenpolizei unterdrücken und entsandte die Anführer zurück in ihre Heimatregion. Im Kanalbereich setzte sich die rassische Segregation durch: Die Weissen wurden mit Geld entlohnt, wurden medizinisch versorgt und durften auf Dampfern gratis nach Hause mitfahren.

"Dennoch war die Bearbeitung des Kanals für die karibische Bevölkerung attraktiv", sagt die Historikerin Greene. "Die USA hielten beinahe einhundert Jahre lang die Verfügungsgewalt über die Kanallandschaft, erst 1999 hat Panama die Schifffahrt übernommen. Es war ein Mittel zum Zweck", sagt Manuel Benítez, stellvertretender Channel Manager: "Für uns ist der Channel ein Business, wir wollen also etwas einbringen.

"100 Jahre nach der Öffnung des Kanals steht Panama zum ersten Mal im Wettbewerb auf der Atlantik-Pazifik-Route. Nikaragua will im Wettbewerb mit dem 82 km langen Panoramakanal eine 278 km lange Schifffahrtsroute errichten und damit vom regen Meereshandel zulegen. In Panama selbst wird der Graben für 5,25 Mrd. USD gebaut.

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