Reisebericht Kreuzfahrt Norwegische Fjorde

Travelogue Kreuzfahrt Norwegische Fjorde

Drei Generationen, das dritte Mal zusammen auf Kreuzfahrt. Norway Cruise mit MS Ocean Majesty von Hansa Touristik. Guten Tag, wir waren jetzt schon zweimal in den norwegischen Fjorden. - Einen schönen Reisebericht. MSC Sinfonia: Norwegische Fjorde aus Warnemünde.

Durch die norwegischen Fjorde mit drei Erzeugungen auf EidaSol.

Alles Gute kommt zu dritt - in diesem Falle drei Erzeugungen, das dritte Mal zusammen auf einer Kreuzfahrt. Die norwegischen Fjorde sollten im Monat September unser Reiseziel sein, ein Reiseland, das nicht wirklich auf meiner Wunschliste stand, so dass ich nicht viel darüber erfuhr. Im Frühling begann ich dann, die Travelogues in der WEB-Lounge zu lesen und darüber nachzudenken, welche Exkursionen für uns geeignet sind.

Die erste Exkursion war gleich klar: Ich wollte den Tagesausflug mit der Flammkutsche aus dem Elbefjord machen. Diese Tour war bereits ausverkauft! Das sollte weniger als fünf Monaten vor Reiseantritt geschehen. Um auf der sicheren Seite zu sein, habe ich mir dann auch andere Fahrten zu anderen Seehäfen angesehen - um herauszufinden, dass es einige Fahrten gab, die zwar schwer gebuchte, aber noch nicht ausgelastet waren.

Dies ist überhaupt nicht meine Lebenswelt, ich entscheide mich lieber selbst und lasse mich eine Weile austoben. In Norwegen ist es jedoch problematisch. Die Beratung mit einem in Aida und Norwegen erfahrenen Freund hat gezeigt: Die Hafenanlagen sind sehr schmal, es ist ziemlich kompliziert, allein zu fahren - und das ganz und gar nicht von selbst.

Dies dämpfte meine Enthusiasmus für diese Tour für ein paar Tage, ich wollte meinen Ferienaufenthalt nicht akribisch im Voraus planen müssen. Doch dann hob ich mich auf, "googelte" durch jeden Port, betrachtete die von Aida gebotenen Exkursionen, überlegte, welcher von uns sieben für welchen von ihnen geeignet wäre, und suchte lange Zeit nach Möglichkeiten, ob es nicht möglich wäre, es selbst zu veranstalten.

Das ist bei sieben Leuten nicht so leicht. Kein Thema, mein Mann und mein inzwischen 18-jähriger Ältester ist kein Hindernis, sie haben Freude und Begeisterung an Reisen und sind ausgezeichnete Reisebegleiter. Bei den beiden Jüngsten handelt es sich um Jugendliche im Alter von 13 und 15 Jahren - man kann nicht von ihnen verlangen, dass sie im Monat Maerz wissen, ob und auf welche Reise sie im Monat Juli gehen wollen... Und bei meinen Vätern in den 70er Jahren haengt die Kondition immer stark von der Form des Tages ab.

Nun geht es los: Was für ein Zufall - der Adidasol geht von Hamburg nach Norwegen, dieses Mal auch vom Kreuzfahrt Terminal Altona aus, es könnte nicht komfortabler sein! Bei der Schiffstour, die so etwas wie "nach Hause kommen" war, ist die Sal doch baulich identisch mit dem Mär, wo wir vor zwei Jahren waren, und ein wenig entspannt an Bord, die SNRÜ war auf dem Programm, aber sie verlief reibungslos - kein Gegensatz zum Chaos-Ereignis in der Primea im vergangenen Jahr!

Auf dem elterlichen Südbalkon mit Aperol Spritzz in der Handfläche stehend, unsere wunderschöne Geburtsstadt im Sonnenschein vorbeiziehen lassend, stehend und winkend an diversen Orten am Elbeufer, plus die ausgelaufene Aida-Melodie - wieder nur reine Ständer! Wunderschönes Klima, Liegen an Bord in der Sonnenterrasse, die Tocher macht den Swimmingpool natürlich nicht sicher (nur für) die Kleinen können das machen, es war nicht so warm!).

Dann beginnt unser Boot in einer großen Runde zu drehen und nach der Ankündigung unseres Captains, dass jeder das Beckendeck verlassen muss: Es gab einen Unfall, ein Rettungsschirm aus Staffanger war auf dem Weg und jemand musste vom Boot genommen werden. Weil es keinen Hubschrauberlandeplatz auf dem Raumschiff gibt, muss es in der Höhe des Schiffes in der Schwebe sein und die betroffene Personen müssen in den Helikopter gezogen werden, was zu einer Evakuierung des Pooldeckes führt.

Das ist furchtbar - und das noch bevor die Fahrt überhaupt angefangen hat. Die beiden sind im Ferienaufenthalt, die Sonnenschein, sie wollen am Swimmingpool ausharren. Nach dem Abholen des Passagiers wurde das Schwimmbaddeck sofort wieder freigeschaltet und alle streckten ihre Nasen in die Luft.

Der Floyenberg in Berge ist zu besuchen, das war ganz eindeutig. Exkursion mit der Aida: ca. 36 EUR, für das Ticket auf dem Hügel und wieder runter, sowie eine Fischrolle auf dem Fischerboot. Vor allem, wenn man nicht im Voraus weiss, wie viele Menschen aus unserer Gruppe an diesem Exkursion teilnehmen werden. Dann entschied ich mich für 4 Hin- und 3 Rückfahrkarten - vorausgesetzt, dass mein Mann, mein alter Junge und ich den Hügel hinauffahren, aber abwärts gehen werden.

Die Ankunft in Berge fängt frühzeitig an - mit den ersten Impressionen aus Norwegen. Felsiges Gelände, kleine, farbenfrohe und an den Abhängen befestigte Häuschen und lange und breite Stege über den Badeort. Nahezu alle Fahrgäste befanden sich an Bord, um die Ankunft in Berg zu erleben, und es herrschte wirklich eine gewisse Anspannung.

Wir konnten schon vom Boot aus die Seebahn erkennen, die uns zum Floyenberg führen sollte, ich konnte es kaum abwarten! Meine Eltern wohnten in der Hütte, der jüngere Junge ging sofort zu seinem Lieblingsort, die TV-Liegen im Theater, der ältere Junge ging sofort wieder ins Schlaf.

Von dort aus begann meine Mama ihren Weg zurück zum Boot, sie wollte sich in trockener Kleidung kleiden - mein Mann und ich gingen weiter, wir waren sowieso schon feucht, das war unwichtig. Sie sind in Norwegen und was hören Sie? Berlinerschnauze.... Ohne Fischrolle wollte ich nicht zurück zum Boot, also gab es eine frische Lachsrolle für mich - vorzüglich!

Als wir wieder an Board waren, hörte es auf zu regnen und die Dunkelheit kam zum Vorschein. Trocknen de Kleidung an, die ganze Gastfamilie zusammen (oh wonder, alle wollten wirklich mit uns auf diese Reise kommen! Hatte ich wenigstens erwartet, dass unser 16-jähriger Junge, der sehr schwer-pubertierender ist, überhaupt nicht mit uns kommen würde....) und zur Talstation der Flussbahn marschieren würde.

Da gab es überhaupt keine Schlange, was mich sehr freute, denn mir wurde von mehreren Parteien von mehr als 200 Meter langen Schlange erzählt.... Die Fahrkarten, die ich mitgebracht hatte, wurden vor dem Flammenfühler festgehalten, durch die Absperrung, der Zug kam kurze Zeit später und wir fuhren los, die 320 Meter Höhenunterschied auf dem Mount Floyen wurden in nur 6 min auf sehr entspannte Weise überbrückt.

Ganz oben erwartete uns eine große Aussichtsterrasse - und eine schlichtweg großartige Aussicht auf Berge und Fjorde. Eine großartige Einführung in dieses faszinierende Dorf, ich konnte den weiteren Reiseverlauf kaum erwarten, Norwegen erscheint so wunderschön! Unsere Inhaber von Rückfahrkarten kümmerten sich nicht darum, sie begannen lediglich die Abfahrt wieder zu beginnen und gingen zurück zum Tank.

Doch Mann, mein Junge und ich wollten da runtergehen. Ein paar Augenblicke später kamen wir wieder im Dorf an - wo natürlich die Sonneneinstrahlung war. Gut, dass eine mexikanische Snackbar gleich neben der Flussbahn stand und gut, dass Daddy seinen grosszügigen Tag hatte und Sohni ihm nur seine Brieftasche geschenkt hat - sonst hätte er wahrscheinlich nicht gemerkt, dass ein kleiner, normaler Burrito für 13,50 seinen Weg in Sohnis Bauch finden würde.

So verzichtete ich schwerfällig darauf und wir ließen uns einfach durch die Gassen dieser charmanten kleinen Ortschaft ziehen, bevor wir uns auch wieder auf den Weg zum Boot machten. Die ersten Eindrücke von Norwegen waren großartig - morgen wird der Vermieter dort sein, die Erwartung ist groß.

Außerdem gibt es in Norwegen einen herrlichen Abend - was will man mehr? Für meine Umstände viel zu zeitig ( "Ich bin ein Langschläfer "!) habe ich meinen Alarm ausgelöst und bin kurz vor fünf Uhr aus meiner Koje gekrochen, um den Morgengrauen im ersten "echten" Badeort, dem Sonnenfjord, zu beobachten.

Gut verpackt stehe ich zusammen mit mehreren anderen Frühaufsteigern an Bord und wünsche mir heimlich die Balkongondel meiner Familie und des Mittglieds. Schon das Öffnen des Vorhangs und der Blick aus dem Warmbett muss großartig sein. Doch schon die spezielle Stimmung an Bord war es lohnenswert, aufzustehen.

Nahezu geräuschlos schwebte die Gondel an skurrilen Gesteinsformationen vorbei, die ersten Strahlen des Sonnenlichts zogen über die Bergspitzen, kleine schneebedeckte Flächen waren trotz des Sommers noch sichtbar, durch das glatte Wasser des Fjords strömten Strahlen des Sonnenlichts und Wolkenbruchstücke an den Bergmauern bildeten die Grundlage. Von Hellesylt bis Gehirangen wollte ich eine Fahrt alleine planen, aber zum Glück habe ich mit einem Freund gesprochen, der bereits auf dieser Fahrt war und das genaue Wissen um dieses Thema hatte.

Aber nach dem Fruehstueck ging es weiter von Hellesylt durch den Geirangerfjord nach Suedafrika - ein absoluter Hoehepunkt der Anreise! Die Anblicke der gewaltigen Felswand neben uns, das saubere Meer, unser kleines Boot in Bezug auf die Berge, die Hitze, die den Eisschnee weiss scheinen läss.... und die auf dem Flusswasser zerbricht - ich habe die Text!

Aber in der Tat ist es auch sehr kurz, und nach nur 90 Stunden mit sehr langsamen Tempo hatten wir bereits das Ende des Fjordes mit der 250-Seelen-Stadt Gesirangen ereicht. Bei uns war noch ein Schlauchboot der Holland-Amerika-Linie auf den Straßen, dessen Ausschreibungen bereits begierig zwischen Land und Wasser segelten - und auch unseres wenig später.

Jetzt müssen Sie sich ausmalen, wie es ist, wenn zwei Passagierschiffe, d.h. ca. 4000 Menschen, ein 250-Personendorf überfluten. Hier hatte ich mich bereits im Voraus darüber erkundigt, welche Exkursionen es gibt und welche Möglichkeiten es gibt. Keine der von Aida gebotenen Exkursionen entsprach exakt unseren Vorstellungen - abgesehen von der Fragestellung, wie viele von uns was machen würden.

So schrieb ich zwei Monaten vor unserer Reise an "Geiranger Taxi" (info[at]geirangertaxi. no) und bat um mögliche Ausflüge mit dem Auto. Ich war nur neugierig, ob das Taxidienst wirklich vorab auf uns warte. Wir waren nach einer witzigen, aber unglücklicherweise kurzlebigen Fahrt um 12 Uhr wie besprochen am zarten Terminal, und dort stand bereits eine Dame, Ingrid, mit meinem Vornamen auf einem Hinweisschild und sagte uns, dass das Taxidienst unglücklicherweise zu spät kommen würde und wo wir aufhören sollten.

In dieser kleinen Stadt herrschte ein unglaubliches Chaos - Busse, Taxi, Autos, Räder, Vans, Kleinbusse, Kleinbusse, alles auf einer Hauptverkehrsstraße. Bei der Ankunft unseres Tops hatten wir Schwierigkeiten, uns zurechtzufinden - etwa 30 andere wollten auch Privatfahrten mit dem Trikot machen. Ingrid sagte uns später, dass sie selbst mit 20 Taxen nicht alle Anfragen an diesem Tag hätte bearbeiten können - und sie hat nur zwei Taxis.... Unser Chauffeur war italienisch, der erste von vielen Reiseleitern verschiedener Nationen auf dieser Reise - wir hatten nie einen norwegischen Reiseleiter bei uns.

In der kurzen Sommermonate kommen viele Menschen als Reiseleiter nach Norwegen und sind dann dort tätig - ein Land wie Vermirangen könnte den Touristenrummel ohne diese "Saisonarbeiter" nicht ertragen! Die erste Etappe unseres Ausflugs führt uns über unzählige Kehren zum Flydalsjuvet - mit Aussicht auf den Geiranger Fjord und die auf den Straßen liegend fahrenden Fahrgastschiffe, die wahrscheinlich in jedem norwegischen Katalog zu sehen sind.

Weil wir zu einer Zeit im Flydalsjuvet waren, als es nur wenige Privattouristen, aber keine Busse gab, hatten wir diesen Platz mit dieser fantastischen Sicht beinahe für uns allein. Die beste Sicht ist übrigens von "Fjordsetet", einer vor einigen Jahren von Queen Sonia eingeweihten Stuhlinstallation, wo man gemütlich sitzt und die Sicht genießt!

Von dieser Sicht konnten wir uns kaum abbringen, aber wir fuhren weiter - über sehr schmale Serpentinen und verlassene Wege, immer weiter oben bis nach Dalsnibba. Die Fjorde schienen immer kleiner und weiter weg, die Gebirge immer grösser, und wir fuehlten uns unglaublich winzig. Die Dalsnibba befindet sich in privater Hand, so dass am Ende eine Maut fällig wird, aber natürlich hat sich unser Chauffeur darum gekümmert - wir konnten die beeindruckende Kulisse in aller Stille auf uns einwirken sehen.

Oberhalb des Berges war es wirklich überfüllt, viele Busse stellten sich neben Wohnmobile und Autos, so dass unser Chauffeur nach einem Parkplatz suchen musste. Auf Dalsnibba war es sehr windgeschützt und kühl, ich war sehr glücklich, meine Fleecejacke trotz der Hitze im Sommer dabei zu haben - was bei unseren Teenagern natürlich nicht der Fall war.

Sie sind so hitzköpfig, sie waren mit kurzen Hosen und T-Shirts zufrieden - jedenfalls dachten sie, oben auf der Dalsnibba stand viel Geld auf dem Programm. Der blaue Sternenhimmel, die grauen Hügel, der weiße Schneefall, weit in der Tiefe der Fischfjord mit den Booten und viel Grünes. Die ganzen Kehren mussten nach der erlebnisreichen Abfahrt wieder ein Teil der Gastfamilie verlassen - so fuhren nur mein Mann, mein ältester Sohne und ich weiter in die Adriakirche, die auch von der Dalsnissba aus zu besichtigen war.

Aber auch hier waren es wieder Kehren nach rechts und rechts, sehr abenteuerlustig, obwohl die Wege genauso gut entwickelt waren wie die nach Dalsnibba. Von dort aus konnte man wieder in die Klamm schauen, auf die Boote und den Steilfjord, nur dieses Mal in die andere Seite, nämlich auf die Straße nach Dalsnibba. Ebenfalls schön, aber ich war noch so platt von der Erfahrung der Dalsnibba, dass die Ädlerkehre nicht ganz mitkommen konnte.

Falsch, es ist wirklich wunderschön, aber der Dalsnibba ist nicht so einfach zu übertreffen. Nachdem die Ausflüge nach der Adlerkirche abgeschlossen waren, stiegen die folgenden Besucher gerne in das Taxistand. So nahmen wir eines der letzen zarten Boote zurück zum Boot, suchten nach schönen Plätzen an Bord und ließen uns den Weg zurück durch den Geirangerfjord mit Aussicht auf die "Sieben Schwestern", den "Brautschleier" und die anderen Wässerchen genießen.

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