Reiseziel Antarktis

Ziel Antarktis

Ihr idealer Urlaub ist, dann gibt es keinen besseren Ort als die Antarktis. Sie finden hier alle unsere Ziele in der Arktis und im Nordatlantik sowie Ziele zu antarktischen und subantarktischen Inseln. In der einzigartigen Antarktis ist sie mit keiner anderen Destination der Welt vergleichbar. IHREM WUNSCHZIEL IN DER ANTARKTIS. Die Antarktis ist aufgrund strenger touristischer Vorschriften auch heute noch ein exklusives Reiseziel.

Mehr und mehr Urlauber erkunden die Antarktis als Reiseziel.

Rossinsel - Keine Bans, keine Verordnungen, keine Gesetze, keine Regeln - jeder, der in die Antarktis fährt, darf nahezu alles tun. Nach einer kleinen Unterbrechung nimmt die Anzahl der Besucher wieder zu, was für die Naturschützer beunruhigend ist. Antarktis. Zumal es im bisherigen Umgangs mit der Umwelt kaum Regelungen gibt.

Nicht nur die Besucherzahl gibt Anlass zur Besorgnis, sondern auch ihre Aussichten. "In den 1980er und 1990er Jahren waren die Antarktisferien vor allem Menschen mittleren Lebensalters, die auf kleinen Fahrgastschiffen segelten", erzählt Alan Hemmings, ein auf Polarregionen spezialisiertes Umweltunternehmen. Weniger als 2000 Menschen besuchten in den 1980er Jahren das Areal rund um den Nordpol, zwischen 2007 und 2008 waren es 46.000. Durch die Krise ging die Besucherzahl zurück, nimmt aber nun wieder zu.

Ein Besuch in der Antarktis bedroht nicht nur das lokale Ökosystem, sondern ist auch ein Sicherheitsrisiko für die Besucher selbst. Die Einreise in die Antarktis erfolgt in der Regel über die von Argentinien und Chile aus leicht zugängliche Antarktishalbinsel. Ross Island beherbergt die grösste Antarktis-Siedlung, die von den USA geführte McMurdo Station mit rund 1200 Einwohnern und die Scott Basis Antarktis-Station in Neuseeland mit nicht mehr als 90 Einwohnern.

Auf der einen Seite fürchten Ökologen, dass Urlauber - auch bewusstlos - Gewächse, Champignons oder dergleichen mitbringen können. Noch beunruhigender ist jedoch, dass auf Kreuzfahrtschiffen mit Feriengästen in den schmalen Wasserstraßen zusammenstoßen kann. Die 39 zumeist sehr kleinen und dünn besiedelten antarktischen Siedlungen sind auch überlastet, wenn sie gestrandete Urlauber unterstützen müssen.

Zur Verringerung des Risikos einer Erdölverschmutzung hat die UN-Seeschifffahrtsorganisation (IMO) 2011 die Verwendung von Schweröl für Fahrzeuge verboten, die unter dem Wert von weniger als 50 Grad südlicher Breite fahren. Dies ist nur ein temporäres Hindernis für die Kreuzfahrtindustrie, die für ihre Antarktisreisen nun leichtere Ölschiffe einsetzt. Besonders hervorzuheben ist das UN-Verbotsverbot, da es praktisch die bisher einzig bindende Bestellung im Hinblick auf den Antarktistourismus ist.

Obwohl sich die antarktischen Staaten auf eine Vielzahl von Regelungen verständigt haben, sind diese nicht verbindlich. Ausgenommen sind zwei Regelungen - eine über die Pflichtversicherung für Reiseunternehmen und eine über die Anzahl der Passagiere auf den anzulegenden Kreuzfahrtschiffen die noch nicht verwirklicht worden sind. "â??Wenn es fÃ?nf oder zehn Jahre dauern sollte, etwas Vereinbartes in die Tat umzusetzen, ist es sehr schwierig, die touristische ErschlieÃ?ung der Antarktis Ã?berhaupt zu steuernâ??, bemaengelt Hemmings.

Seiner Meinung nach ist das Fehlen von Regelungen eines der größten Probleme. Das IMO beabsichtigt die Schaffung eines Polar-Kodex zur Regelung von Sicherheitsnormen für in der Arktis und Antarktis fahrende Fahrzeuge. Dadurch, so Steve Wellmeier, Pressesprecher eines Reiseveranstalters, dürfen einige Boote in Zukunft nicht mehr die Flächen fahren.

Für ihn ist der Antarktistourismus kein Thema, die Anzahl der Passagiere wird nicht drastisch steigen, da die Anzahl der für diese Urlaubsart verfügbaren Boote begrenzt ist, so seine Argumentation. Der Australier Tim Jarvis beschreibt den Fremdenverkehr nicht als ein Hemmnis, sondern als eine Möglichkeit zur Bewältigung des Umwelt- und Klimaschutzproblems.

Die Menschen, die die Auswirkungen des Klimawandels, vor allem auf der Antarktishalbinsel, erkennen, verstehen umso mehr die Bedeutung des Schutzes des Kontinents.

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