Spitzbergen Reisebericht

Reisebericht über Spitzbergen

Stärke über ihre Expedition nach Svalbard/Spitzbergen in diesem Jahr. Abgeschiedene Anstiege während unserer Skitouren auf Spitzbergen. Ab Skansbukta kehrten wir nach Longyearbyen zurück, dem Ausgangspunkt der Reise. Fahrten nach Norwegen auf aniwo.wordpress.

com. Die neueste Reiseberichte von Antigua von der letzten Reise um Spitzbergen.

Reisejournal Spitzbergen

Am heutigen Tag sind wir endlich an der Akademie Sergey Vavilov. Es wurde 1989 in Finnland für Forschungszwecke erbaut und wird heute vor allem als Expeditionskreuzfahrtschiff genutzt. Wir werden nach einer kleinen Sicherheitseinweisung mit Zodiacbooten an Board genommen. Hier gibt es alles, was Sie brauchen: eine behagliche Lounge/Bar, ein Esszimmer, ein Fitnessstudio, eine Bücherei (mit großartigen arktischen Büchern als Inspiration), einen Vortragsraum, einen Multimediaraum, einen Massageraum (sehr nützlich für die strapazierten Schulter partien nach dem Transport schwerer fotografischer Geräte) und vieles mehr.

Zu den 26 Mitgliedern der Expeditions-Crew gehören der Reiseleiter, die Reiseleiter, das Küchen- und Hotelteam, ein Arzt und ein großes Expertenteam: 4 professionelle Fotografen, ein Kunstmaler (Maler), Geologen, Vogelkundler und Naturwissenschaftler.

Reisebericht: Erlebnis auf Spitzbergen - Teil I

In Spitzbergen Longyearbyen eingetroffen war natürlich nicht der Anlass für die Fahrt, sondern nur der Startpunkt für Ausflüge in die arktische Wüste. Während unserer Zeit auf Spitzbergen machten wir vier unterschiedliche Ausflüge, die eine gute Mischung aus verschiedenen Tätigkeiten waren und von fast jedem durchgeführt werden können. Wir hatten für unseren ersten Ganztag auf Spitzbergen eine Gletscherwanderung inkl. Absprung in eine Eisgrotte mitgenommen.

Am " Basislager " angelangt, wurden wir über das Klima unterrichtet - es sollte etwa - 10 Celsius sein, bei einem zum Teil bis zu - 25 ° C Filztemperatur. Wir haben uns die aktuelle Strecke auf einer Landkarte dargestellt und sind mit dem Van zum nördlichen, höchsten Ende der Welt gefahren - von hier aus haben unsere Reiseleiter immer eine Schusswaffe zur Hand getragen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Eisbärsichtung in der Nähe der Bundeshauptstadt äußerst niedrig ist, hier und da erscheint jedes Jahr eine, die mit ein bis zwei Luftaufnahmen abgeschreckt werden kann.

Unser Ausflug führt uns etwa 500 m hoch zu einem Eisschild mit einer unglaublichen Aussicht auf die Innenstadt und die benachbarten Badeorte. Die Abfahrt in die Eisgrotte war bereits präpariert - ein kleines Löchlein im Schneefall, in das man etwa 3 m unter das Gletschereis hinabstieg - oder abrutschte.

Am Boden angelangt, öffnete sich eine faszinierende Landschaft aus Schnee und Steinen, die im Lichte unserer Helmleuchten erstrahlt. Das Höhlensystem, das im Laufe des Sommers von geschmolzenem Wasser gebildet wird, war sehr lang und erstaunlich großzügig und mäandrierte sich unter dem Gletscher, auf dem wir für ein paar Augenblicke stand. Mit der Zeit in der Grotte trauten wir uns, auf einer anderen Strecke abzusteigen, da die Sonnenuntergang bereits wieder einsetzte, wurde es immer kühler und kühler, weshalb wir uns am Ende der Führung auf ein verdientes Getränk im Haus einhatten.

Wir haben diese Reise mit der Svalbard Adventure Group für ca. 80 EUR pro Kopf geplant. Das " All-in " Angebot hatten wir reserviert - inklusive dem kennen lernen der Spitzbergeneruskys () (diese sind etwas kleiner als die normalen Huskys). Bei der Annäherung an etwa 80 Huskies wurden wir begrüßt - und jeder der beiden Tiere bemühte sich, unsere Gefälligkeit zu gewinnen, um sich streicheln zu lassen.

Nachdem wir uns eine halbe Autostunde kennengelernt hatten, wurde uns an einer Wandtafel gesagt, welche Tiere zu welchem Pferd gehörten und wie man sie "anleint". Dies war nicht so leicht, denn die Tiere waren so aufgeregt, dass sie nicht immer das machten, was man wollte und eine enorme Stärke hatten. Man muss die Huskies nicht zu irgendetwas drängen - jeder der beiden Tiere wollte unbedingt gehen, aber nicht jeder durfte.

Manchmal gab es auch Missgunst, weshalb es bei den nicht ausgesuchten Tieren ein Brummen gibt. Kaum hatten wir die Huskies auf den Rodeln, ging es los. Jedem Rodelschlitten waren vier Vierhunde zugeordnet, und es gab zwei Leute pro Rodel - einen Chauffeur und einen Beifahrer. Besonders zu Beginn mussten wir die Huskies stark abbremsen, aber mit der Zeit kamen sie zu einem angenehmen Rhythmus und wir konnten über die Ewigkeit des Tales rutschen, während die Abendsonne bereits gegen 13 Uhr wieder allmählich unterging und die Hügel in ein weiches Orangenrot tauchten.

Wir fuhren nach etwa 90 Stunden zurück, die Tiere wurden in ihre Hütten zurückgebracht und bekamen ihr Dinner. Wie die Huskies haben wir es gemacht und sind in die City gegangen. Wir haben diese Reise auch bei der Svalbard Adventure Group für ca. 140 EUR pro Kopf angemeldet. Bei den ersten beiden Tourneen auf Spitzbergen war es äußerst brillant.

Vor allem die Eisgrotte - das können die Fotos nicht ganz wiedergeben - hat unsere Strümpfe stark ausgezogen. Der Reiseleiter auf unseren Reisen war immer um unsere eigene Gesundheit bemüht und stand jederzeit für Rückfragen zur Seite, so dass es noch viele weitere Infos über das alltägliche Geschehen auf Svalbard zu den jeweiligen Veranstaltungen gab.

Svalbard Adventure Group ist der grösste Provider auf der ganzen Welt und organisiert Reisen für die kleinen Veranstalter, so dass die Svalbard Adventure Group ein Komplettpaket zusammenstellen kann und alles aus einer Hand kommt.

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